31 März

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 13/2022

Werdener Schülern organisieren Spendenbasar für die Ukraine

Vierstimmiger Gesang begrüßte die Besucher morgens auf dem Spendenbasar, den die Schülervertretung des Gymnasiums Werden organisiert hatte. „Rund 50 Schülerinnen und Schüler an etwa 20 Tischen haben sich angemeldet“, berichtet Lukas Stollenwerk von der Schülervertretung. Auch Schülerinnen und Schüler anderer Schulen in Werden haben allerlei auf die Beine gestellt, um den vom Krieg gebeutelten Ukrainern zu helfen. 


Positives Fazit mit Luft nach oben nach verkaufsoffenem Sonntag mit Stoff- & Tuchmarkt

Durchgängig positive Rückmeldungen bekam Peter Allmang, Vorsitzender des Werdener Weberings, zum verkaufsoffenen Sonntag, der den Frühlings-Stoff- und Tuchmarkt flankierte, seitens der Werdener Händler und Gastronomen. Nicht ganz so positive Resonanz erhielt Geschäftsführer Rolf Sachtleben von den Tuchhändlern, die dieses Jahr in etwas geringerer Schar nach Werden kamen. Auch die Beschicker auf dem Postparkplatz beschrieben das Geschehen eher als „auf und ab“ mit Luft nach oben. 


Verkehrskonzept: neues Gutachten oder sofort Tempo 30?

Während die Verwaltung angekündigt hat, mit neuerlichen Gutachten die Umsetzbarkeit des Verkehrskonzepts Werden zu prüfen und eventuell aktuellen Erfordernissen anzupassen, wollen einige Politiker nicht so lange warten. „Hier im Gremium ist es unstrittig, dass das Problem fortbesteht“, stellt Hildegard Demmer von den Grünen am Dienstag in der Sitzung der Bezirksvertretung IX (Werden/Kettwig/Bredeney) im Essener Rathaus fest. Sie schließt sich der Forderung der CDU Werden an, Tempo 30 im Kernbereichen der B 224 einzuführen. 


Grillproblematik auf der Brehm – Lösungsvorschläge und Kontrollen werden gefordert

Das Wochenende brachte nicht nur eitel Sonnenschein, sondern auch zahlreiche Tagestouristen nach Werden. Und nicht alle erfreuten sich an die Besucherströme, die vor allem in Werdens Grünanlagen mächtig Dampf machten. „Die Grill-, Gröhl- und Müllsaison auf der Brehminsel hat begonnen“, ärgert sich ein Leser der Werdener Nachrichten, „und das mit ortspolitisch korrekter zu tolerierender Rücksichtlosigkeit gegenüber Werdener Bürgern“. Die Ortspolitik wiederum will das nicht auf sich sitzen lassen: In ihrer Sitzung am Dienstag im Essener Rathaus hievten die Mitglieder der Bezirksvertretung IX (Werden/Kettwig/Bredeney) die alljährlich wiederkehrende Grillproblematik auf dem Brehm und im Löwental kurzerhand auf die Tagesordnung: Von der Verwaltung fordern sie Lösungsvorschläge und von Ordnungskräften und Polizei verstärkte Kontrollen


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: 
Sollte Werden wieder mehr Veranstaltungen wie den Frühlingsmarkt bieten? 

24 März

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 12/2022

Eine Woche vor den Ferien entfällt die Maskenpflicht – Schulen sind vor schwierige Entscheidungen gestellt

Das geänderte Infektionsschutzgesetz sieht eine rechtliche Grundlage für eine Pflicht zum Tragen einer Maske in den Innenräumen von Schulen bereits ab dem 20. März 2022 grundsätzlich nicht mehr vor. 

Allerdings gewährt das Gesetz eine Übergangsfrist bis zum 2. April. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat entschieden, die Übergangsfrist zu nutzen: Erst Samstag, 2. April endet die Pflicht zum Tragen einer Maske in allen Innenräumen der Schule. Insbesondere für die letzte Woche vor den Osterferien bleibt es dennoch jeder Schülerin und jedem Schüler sowie allen in Schule tätigen Personen unbenommen, in den Schulgebäuden freiwillig eine Maske zu tragen. Die Testpflicht wird nach den Osterferien nicht wieder aufgenommen. Auch hier steht es Eltern und Kindern frei, private Tests durchzuführen. 


Keine Reparatur  für Rathaus-Fenster – Verwaltung sieht keinen Bedarf

Um den baulichen  Zustand des Werdener Rathauses machen sich die Politiker in der Bezirksvertretung IX Sorgen: Insbesondere die Fenster sind in einem maroden zustand, monierte der Werdener CDU-Politiker Herbert Schermuly in der Januar-Sitzung. Einstimmig folgte die Bezirksvertretung dem Antrag der Christdemokraten, die Verwaltung den Zustand der Fenster überprüfen und eventuell reparieren zu lassen. Nun liegt die Antwort der Verwaltung vor: Dort sieht man derzeit keinen Handlungsbedarf.

Die Untere Denkmalbehörde der Stadt Essen sei nicht zuständig für das denkmalgeschützte Gebäude am Werdener Markt, heißt es in der Verwandlung. Da in dem Rathaus mit der Polizeiwache eine Landesdienststelle untergebracht ist, liege es in der Zuständigkeit der Bezirksregierung Düsseldorf als obere Denkmalbehörde.


Diebe wurden aggressiv – Zigarettenklau bei Edeka

Am Dienstag beobachteten Mitarbeiter bei Edeka an der Heckstraße, wie Zigaretten eingesteckt wurden und riefen die Polizei; eine der drei Personen sei schon aufgefallen. Passanten berichteten von Schreiereien

Pascal Schwarz-Pettinato, Pressesprecher der Polizei, berichtet: „Drei Männer wurden gegen 12.45 Uhr auffällig, weil im Kassenbereich Zigaretten gestohlen wurden. Die Diebe machten Ärger und wurden aggressiv. Beim Eintreffen der Kollegen war die Lage schon ruhiger. Es wurde Anzeige wegen versuchten Diebstahls erstattet und die Personen zu erkennungsdienstlicher Ermittlung mit aufs Revier genommen. Danach wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt.“


Bunter Stoffmarkt – Verkaufsoffener Sonntag

Der Deutsch-Holländische Stoffmarkt kehrt am kommenden Sonntag, 27. März zurück: Über 100 dekorierte und teilweise mit Stoffen behangene Stände erstrecken sich von 11 bis 17 Uhr über das Gelände des Werdener Gymnasiums an der Körholzstraße. 

Neben Stoffen für Kleidung runden Wohntextilien, Deko-Stoffe, Kissen und Vorhänge das Angebot ab. Um 17 Uhr wird zudem eine am Stand von Elna verlost.

Neben dem Stoffmarkt lädt der Werdener Werbering zum verkaufsoffenen Sonntag ein. Von 13 bis 18 Uhr öffnen die teilnehmenden Geschäfte in der der Werdener Innenstadt Weitere Informationen: www.stoffmarkt-expo.de


Werdener Ehepaar per Telefon zum  Energieanbieter-Wechsel überredet – Unerlaubter Werbeanruf hatte nach fünfzig Minuten Erfolg

Eine Werdenerin wurde in einem fünfzigminütigem Telefonat aus einem Callcenter zum Anbieter-Wechsel überredet. Zunächst dachte sie, es sei ihr Anbieter, der anrief, um ihr mitzuteilen, dass „Rechnungscenter“ sei umgezogen. Nach und nach wurden alle ihre Bedenken zerstreut, dann rückte sie Anschrift und IBAN ihrer Bankverbindung raus.  Schließlich hatte sie einen Vertrag mit Voxenergie abgeschlossen, der nur für kurze Zeit einen günstigeren Tarif  vorsah, dann aber über ihrem jetzigen lag. Sie nahm zwar vom Recht Gebrauch, diesen sofort wieder zu kündigen, musste sich allerdings eingestehen „über den Tisch gezogen“ worden zu sein.

„Ich war fassungslos, dass auf jeden meiner Einwände sofort eine adäquate Antwort gegeben wurde und habe mich deshalb irgendwann breitschlagen lassen.“ Sie hat den Vertrag widerrufen. „Damit das nicht wieder vorkommt, möchte ich alle davor warnen, denen das womöglich auch passieren könnte.“ so die Werdenerin.


Ab Montag öffnet das Kardinal-Hengsbach-Haus für Geflohene – 289 Personen können in dem ehemaligen Priester-Seminar ein erstes Zuhause finden

„Die Tarskforce für Geflohene aus der Ukraine in Essen leistete spannende Arbeit“, so Pressesprecherin Jasmin Trilling.

Ab nächsten Montag könne nach eiligen Vorbereitungen von Hilfsorganisationen wie den Johannitern und vielen weiteren, die Manpower beisteuern, wo es nötig ist, nach und nach bis zu 289 Menschen in dem ehemaligen Priesterseminar unterkommen.

Derzeit werden die Räume überprüft, abgetrennt und alle weiteren notwendigen Arbeiten vorgenommen, damit das Haus bezugsfertig ist. „Wir sind allen Helfenden sehr dankbar für die große Unterstützung“, so die Pressesprecherin, die beeindruckt ist von der schnellen Arbeit, die geleistet werde. 


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: Wenn man nicht mehr muss, will man dann noch oder ist es endlich gut mit der Maske bei Schule und Einkauf?

17 März

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 11/2022

Trommelfest auf dem Schulhof im Sonnenschein

Beim Trommelfest am vergangenen Freitag herrschte der erhoffte Sonnenschein auf dem Schulhof der Fischlaker Schule. Gemeinsam mit Eltern und Geschwistern freuten sich die Akteure über eine tolle Stimmung. Die Trommel-Rhythmen schallten weit über den Schulhof in die Fischlaker Straßen. Mit vollem Elan entführte die „Argandona Trommelwelt“ die komplette Schule mit in eine emotionale Abenteuerreise. 


Arbeit am Werdener Verkehrskonzept geht trotz Protesten weiter

Auch wenn viele das Werdener Verkehrskonzept totgesagt haben, arbeitet die Stadt Essen weiter an dessen Umsetzung. Ob zu erwartender Bürgerproteste rechnet allerdings selbst die Verwaltung nicht mit einer schnellen Realisierung. Aus der Politik werden daher nun Forderung nach einer schnelleren Lösung laut: Die CDU Werden bringt etwa Tempo 30 auf Teilen der B 224 ins Spiel, um den Lärm vor allem auf der Abtei- und Brückstraße zu reduzieren. 


Flüchtlinge aus der Ukraine kommen nach Werden

Wie viele Flüchtlinge aus der Ukraine nach Essen kommen könnten – dazu hat auch die Stadt Essen keine belastbaren Zahlen. „Wir rechnen mit allem“, so Stadtsprecherin Jasmin Trilling. Eine neu eingerichtete Taskforce der Stadt nimmt derweil im gesamten Stadtgebiet Immobilien ins Visier, die zur provisorischen Unterbringung für Geflüchtete aus dem Kriegsgebiet dienen könnte. Darunter ist auch das Kardinal-Hengsbach-Haus in Werden. 


Solaranlagen auf dem Dach werden gefördert

Begeistert blickt Reiner Priggen aufs Dach des gelben Hauses inmitten der Grünen Harfe. „Das muss in fünf bis zehn Jahren hier überall so aussehen.“ Damit meint der Vorsitzende des Landesverbands Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) nicht etwa den bunten Farbtupfer, den die Hausfassaden inmitten der eher grauweißen Neusiedlung in Heidhausen, sondern die Solaranlage, die sich Hauseigentümer Christoph Fleischer aufs Dach gebaut hat. Möglich gemacht hat dies ein Förderprogramm, das die Stadt Essen mit Beginn dieses Jahres gestartet hat: 500.000 Euro will die Kommune zur Förderung des Stroms aus der Sonne ausgeben. 


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: Tempo 30 von der Werdener Brücke bis zum Porthofplatz – eine gute Idee? 

10 März

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 10/2022

Schüler setzen Zeichen für den Frieden

Ein mahnendes Zeichen für den Frieden hat das Gymnasium Werden am Donnerstagmorgen gesetzt: Genau zwei Wochen, nachdem Putins Truppen den Angriffskrieg im Nachbarland begonnen haben, formen Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof ein Herz. Nachdem Schüler Julius Weber die Europa-Hymne auf Trompete angestimmt hat, lassen die die Schüler blau-gelbe Ballons, die Farben der ukrainischen Landesfahne in die Höhe steigen – daran hängen Karten mit ihren Wünschen und Hoffnungen. Doch das Gymnasium belässt es nicht bei diesem symbolischen Akt: Am 26. März soll ein Spendenbasar steigen und am 4. April ein Spendenlauf, um den Kriegsopfern zu helfen. 


Klein-Konzerte statt Pfingst Open Air

Zum dritten Mal in Folge hat die Stadt Essen das Pfingst Open Air Werden abgesagt. Wenngleich zum 20. März alle wesentlichen Beschränkungen zur Bekämpfung der Pandemie fallen sollen, begründet die Stadt die erneute Absage der 38. Auflage des Umsonst-und-draußen-Festivals im Löwental, abermals mit der Corona-Lage. Wie im vergangenen Jahr soll das Festival nicht ersatzlos gestrichen werden: Kleinere Konzerte an unterschiedlichen Orten sind statt des großen Festivals im Löwental geplant. 


Was wird aus dem Werdener Kiosk

Ob man ihn Bude, Trinkhalle, Späti oder ganz offiziell Kiosk nennt: In Werden am Kaiser Friedrich war es der stets offene Betrieb von Thomas Winkelmann, der einen festen Platz im lokalen Gedächtnis hatte. „Mir gingen pünktlich am Sonntag die Gaskartuschen aus – wir haben sie immer dort geholt“, erzählt eine immerhin mehrere Straßen entfernt wohnende Werdenerin, die hier auch Butter und Mehl bekam, wenn gebacken werden musste. Das Schicksal dieses Kiosks ist noch offen. 


Senioren-Treffpunkt und Tourismus-Punkt für Werden

Clackaclackaclack: Montagnachmittags gibt Juan Alarcón den Takt im Zentrum 60plus Heckstraße vor. Gekonnt weiht er interessierte Seniorinnen und Senioren in die Kunst des Kastagnetten-Spiels ein. Ein hörbares Zeichen dafür, dass nach langer Umbauphase nun richtig Leben in den vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betriebenen Senioren-Treffpunkt in der Altstadt eingekehrt ist. Und nicht nur Seniorinnen und Senioren aus Werden und Umgebung sollen hier künftig ein passendes Angebot finden: Ein Tourismus-Punkt soll gezielt Besucher von außerhalb über Werdens Sehenswürdigkeiten informieren. 


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: 
Ist die erneute Zwangspause fürs Pfingst Open Air Werden richtig?