06 Feb.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 06/2020

Großer Andrang bei Thomas Kufen

Über seine Anziehungskraft muss sich Thomas Kufen wohl keine Sorgen lassen. Der angekündigte Besuch des Oberbürgermeisters in der Gastronomie des Tennisclubs am Volkswald am Mittwochabend sprengte den Rahmen des Raumes, viele mussten sich mit Stehplätzen begnügen. Yannick Lubisch, Vorsitzender der CDU Werden-Heidhausen, die den Abend organisiert hat, freute sich über den Andrang und gab zu: „Damit hätten wir nicht gerechnet.“ Kufen stellte sich indes gut gelaunt den Fragen der Bürger. 


Zentrum 60+ soll Treffpunkt werden

Werden bekommt ein neues Seniorenzentrum: Mit dem „Zentrum 60+“ will das Deutsche Rote Kreuz (DRK) als Träger an zentraler Stelle in der Altstadt einen offenen Treff mit eigenen Angeboten die Zielgruppe ansprechen, aber auch bereits in Werden Stadt und Land wie auch in Bredeney und Kettwig vorhandene Angebote miteinander vernetzen. Und: Die Senioren sollen mitbestimmen, was das neue Zentrum so anbietet. 


Bau der Brehm-Brücke geht weiter

Seit gut zwei Monaten ist der Zugang zur Brehminsel gesperrt, denn die alte Holzbrücke wurde abgerissen und wird gegen eine modernere robustere Stahlbrücke ersetzt. Am morgigen Samstag soll ein Kran dann den Überbau der neuen Brücke an seinen neuen Platz hieven. Nachdem der Überbau montiert ist, sollen noch einige Restarbeiten stattfinden: So müssen noch die neuen Flügelwände betoniert und kleinere Landschaftsarbeiten durchgeführt werden. Anschließend wird die Kran-Aufstellfläche zurückgebaut, bevor der Zugang zur Brehminsel wieder freigegeben wird – laut Stadt soll das voraussichtlich ab Anfang März der Fall sein. 


Werdener Nacht der Big Band begeistert

Premiere im Form Mariengymnasium feierte die erste „Werdener Nacht der Big Band“ mit der Schule und der Folkwang-Universität der Künste. Offenbar war die Neugierde groß, und über Besuchermangel brauchten sich die Musiker keine Sorgen zu machen. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Werden bekommt ein neues Seniorenzentrum. Wie beurteilen Sie die bereits bestehenden Angebote für ältere Menschen in Werden Stadt und Land? 

30 Jan.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 05/2020

Widerstand gegen das Bauvorhaben Im Hesgarten

Mit seinem vielen Grün und doch nah an der Altstadt gilt das Werdener Land als beliebter Wohnort. Nicht zuletzt deshalb entstehen in Heidhausen und Fischlaken immer wieder neue Bebauungen. Doch nicht jedem Alteingesessenen schmeckt das, fürchten diese doch um ihre Idylle vor der Haustür. Gegen ein Bauvorhaben Im Hesgarten regt sich nun Widerstand: Anwohner haben gegen die Bauvoranfrage für das Grundstück Im Hesgarten 23 Beschwerde beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen eingelegt. 


FDP-Staatssekretär besuchte Mariengymnasium

Staatssekretär Mathias Richter besuchte das Mariengymnasium und richtete Grüße der Bildungsministerin Yvonne Gebauer aus. Sie sei aus bedauerlichen familiären Gründen verhindert. Die Schulform des Mariengymnasiums mag den den FDP-Politiker an seine eigene erinnert haben: Der vierfache Vater besuchte bis zum Abitur das Gymnasium Private Bischöfliche Fürstenberg-Schule Recke. Im Forum ging es dann schnell vor allem um Schulpolitik. 


Ersatz für verschwundenes Christusmonogram

Nicht wenige halten die Grabstätte der Evangelischen Kirchengemeinde auf dem Friedhof Werden II für denkmalwürdig – wurde sie doch nicht zuletzt 1906 vom bedeutenden Architekten Hans Bernoulli gefertigt. Doch die Zeit ist auch an dieser über hundert Jahre alten Grabstätte nicht spurlos vorüber gegangen. So ist ein bronzenes Christusmonogram, das der Bildhauer Hans Krückeberg gefertigt hat, auf dem zentralen Grabmal längst verschwunden. Doch nun haben Conrad Schlimm und Edith Telkof Ersatz organisiert. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Sollte die Stadt mehr Vorgaben bei Wohn-Neubauten machen?

23 Jan.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 04/2020

Kinder der Jahrgänge 2011 bis 2013 waren eingeladen, sich bei einem Schnuppertraining bei der DJK Grün-Weiß Werden mit dem Handballsport anzufreunden. Circa 20 Jungen und Mädchen hatten sich mitsamt Eltern in der Halle eingefunden, wobei die Eltern zum passiven Zuschauen „verdonnert“ waren. 


Graffiti auf gestalteten Wandbildern

Erst im November gestalteten Schüler eines Kunst-Leistungskurses des Werdener Gymnasiums die Aufgänge zum Treidelplatz am Werdener Ruhrufer mit großformatigen Wandbildern. Der Werdener Bürger- und Heimatverein hatte die Idee an die Schule und ans Jugend- und Bürgerzentrum am Wesselswerth herangetragen, um die tristen und wild beschmierten Wände zu verschönern. Doch die Freude darüber währte nur kurz: Die kunstvoll bemalten Wände wurden mit Graffiti-Tags beschmiert. 


Neue Reihe in der Heimatzeitung

„Auf ein Gläschen mit—“: Unter diesem Motto starten die Werdener Nachrichten eine neue Porträtreihe: In loser Folge stellen wir darin Werdener vor und lassen sie uns in gemütlicher Atmosphäre berichten, was ihr Leben besonders macht. Für die erste Folge hat sich WN-Redakteur Gordon K. Strahl mit Ulrich Dörner alias DJ UD im Ristorante Amalfi getroffen. 


Auf den Spuren der Hirschland-Familie

„Berthold Beitz ist in aller Munde doch über die Hirschland-Familie weiß kaum jemand etwas – dabei war sie für das Ruhrgebiet der Vorkriegszeit wirtschaftlich von höchster Bedeutung.“ Und auch in kultureller Hinsicht waren die Hirschlands wichtig für Essen, hob Georg Hirschland doch das Museum Folkwang mit aus der Taufe, berichtet Norbert Fabisch. Seit fast einem Jahr forscht er intensiv zu den Hirschlands, die einst eine so große Rolle in dieser Region gespielt haben – und die auch ihre Spuren in Werden hinterlassen haben. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Manche Jugendliche finden sie cool, für die meisten sind sie ein Ärgernis: Was kann man tun gegen Graffiti-Schmierereien? 

16 Jan.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 03/2020


Zweite Etage für das Jona-Familienzentrum

Am Jona-Familienzentrum wird wieder gebaut: Ein Jahr lang ruhten Kräne und Bagger, doch nun wird die Baustraße, die von der Hammer Straße direkt zu dem im vorigen März eingeweihten Anbau führt, wieder befahren. Der Anbau bekommt nun eine zweite Etage – im Sommer soll sie fertig sein 


„Parents for Future“ im Mariengymnasium

„Klimahysterie“ ist das Unwort des Jahres: Mit diesem Wort wollen Klimawandel-Skeptiker Menschen, die für Klimaschutz eintreten, diskreditieren, fand die Jury. Von Hysterie war beim ökumenischem Neujahrsempfang im Forum des Mariengymnasiums keine Spur – schon gar nicht bei Christiane Gregor von „Parents for Future“, die eindringlich und sachlich erläuterte, wie jeder etwas tun kann, um die negativen Folgen des Klimawandels zu stoppen. 


Umwelt-Stadtteilkonferenz im Haus Fuhr

Auch im Haus Fuhr wird dem Klimwandel der Kampf angesagt: 40 Werdener Teilnehmer kamen fort bei der Umwelt-Stadtteilkonferenz zusammen, um Arbeitsgruppen zu bilden. 14-tägig ab 19.30 Uhr möchten sie sich nun treffen, um Fortschritte zu erzielen. 


Poetry Slam für 65+

Beim „Poetry Slam 6.5“ gehörte die Bühne den Senioren. Beim Profi Marius Hanke alias Zwergries lernten Vertreter haben Vertreter der Generation 65+ gelernt, wie man einen selbst verfassten Text knackig auf der Bühne performt. Nun war es so weit: Zusammen mit jungen Vertretern der Poetry-Slam-Szene durften sie sich vor Publikum beim Dichter-Wettstreit versuchen. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche:
„Klimahysterie“ ist das neue Unwort des Jahres. Eine gute Wahl der Jury? 

09 Jan.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 02/2020

Kostenpflichtiges Parken auf dem Feintuchwerkplatz im Gespräch

„In Werden ist das Parken ungewöhnlich billig: Mehr kostenpflichtige Parkplätze in der Werdener Altstadt fordert der Kreisverband Essen des Verkehrsclub Deutschland (VCD). „Der Verkehr mit privaten Kraftfahrzeugen muss zugunsten des öffentlichen Verkehrs eingeschränkt werden, wenn wir unsere Wohnorte wieder lebens- und liebenswert machen wollen“, sagt Hans Jörgens vom Vorstand des Essener VCD-Kreisverbands. So könnten die bislang 250 kostenfreie Parkplätze auf dem Feintuchwerkeplatz „mit einfachen Mitteln für kostenpflichtiges Parken hergerichtet werden“. „Dafür gibt es brauchbare Vorbilder aus anderen Städten“, heißt es in einer Stellungnahme zum Vergleich zwischen der Deutschen Umwelthilfe und der Stadt Essen. 


Bonmann zieht Kandidatur zurück

Die Zeit für Michael Bonmann als Politiker in der Bezirksvertretung ist vorbei: Nachdem der CDU-Bezirksvorstand sich dem Votum des Bredeneyer Ortsverbands entgegenstellte und den einstigen Bezirksbürgermeister nicht für die Listenaufstellung für die Kommunalwahl im September empfohlen hatte, zog Bonmann seine Kandidatur zurück. Für seinen angestrebten Sitz im Rat will der vor allem parteiintern umstrittene Christdemokrat allerdings weiter kämpfen. 


Die Sternsinger waren los

Sehr erfolgreich sind die Sternsinger durch Fischlaken und Heidhausen gezogen. In der Gemeinde Christi Himmelfahrt waren in diesem Jahr 18 Kinder in Begleitung von 17 Leitern fleißig. Es wurden knapp 5000 Euro und viele Süßigkeiten eingesammelt. Auch die Sternsinger der Gemeinde St. Kamillus sammelten, unterstützt von der Jona-Gemeinde in Heidhausen die Rekordsumme von 4837 Euro. Mit dem Geld werden Kinder im Libanon unterstützt. Die Gruppen wurden durchgehend freundlich empfangen und teilweise schon erwartet. 


In Gerd Haehnels Band kann man spielen ohne Vorkenntnisse

„Seit über 35 Jahren habe ich den Wunsch Gitarre zu spielen.“ Vor vier bis fünf Jahren habe sich Christian Junker sogar eine gekauft. Doch näher ist er seinem Traum bislang nicht gekommen. „Ich habe keine Zeit gehabt, mich damit zu befassen“, räumt er ein – und ergänzt: „Vielleicht habe ich auch Angst.“ In der Salzgrotte Werden wagt er nun einen Schritt auf seinen Traum zu: Dort hat der pensionierte Musiklehrer Gerd Haehnel zum Schnupperkurs „In einer Band spielen ohne Vorkenntnisse“ eingeladen. Und Angst vor einem Musikinstrument zu nehmen, ist sein oberstes Gebot. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert Gebühren fürs Parken auf dem Platz der Werdener Feintuchwerke. Eine gute Idee?