07 Nov.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 45/2019

Kommunalwahl 2020

Die CDU Werden schlägt wieder Martina Schürmann als Ratskandidatin für die kommenden Kommunalwahl 2020 vor. Sie wird für den Bezirk 41 antreten, der bisher aus Werden und Heidhausen bestand und nun allerdings – wie berichtet – neu zugeschnitten wird. Die SPD konnte sich beim Kommunalwahlausschuss nicht mit der Idee durchsetzen, den Zuschnitt nochmal so überarbeiten, dass die Stadtteile möglichst zusammenbleiben. Die Details gibt es in den neuen Werdener Nachrichten! 


Alternativen zum Verkehrskonzept

Außerdem: Der Verkehr in Werden ist ein Dauerthema. Seit das Verkehrskonzept aufgrund eines Gerichtsurteils auf Eis liegt, was die Straßen allerdings nicht weniger verstopfen lässt, rücken zunehmend Alternativen zum Auto in den Vordergrund: neben dem öffentlichen Nahverkehr vor allem das Rad. Doch werden Werden Stadt und Land gerade wegen der vielen Steigungen und fehlenden Radwege diesbezüglich als – nun ja – höchst entwicklungsfähig angesehen. Mit einem Online-Radreiseführer für Werden will Gerd Haehnel Tipps geben, wie man dennoch schon mit den heutigen Begebenheiten in Werden gut per Pedal unterwegs sein kann – ohne die von starkem Autoverkehr befahrene B224 nutzen zu müssen. Die Werdener Nachrichten stellen den Radreiseführer vor! 


Momo-Lesung im Gymnasium Werden

Wer an „Momo“ denkt, der denkt wohl vor allem an das kleine wuschelköpfige Mädchen mit den großen Augen, das 1985 in der Verfilmung des Michael-Ende-Kinderbuchklassikers die Titelfigur verkörpert hat. Über 40 Jahre später ist von diesem lockigen Wuschelkopf nichts mehr zu sehen – doch die Rolle der Momo, die hat Radost Bokel nicht losgelassen. Zusammen mit ihrem Schauspielerkollegen Jean-Marc Birkholz ist der einstige Kinderstar nun auf Lesetour mit dem „Momo“-Roman – und hat beim Gymnasium Werden Halt gemacht. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche!
Oliver Kern von der SPD? Der Grüne Mehrdad Mostofizadeh? Oder wieder Thomas Kufen (CDU)? Wer der nächste Oberbürgermeister der Stadt Essen wird, entscheidet sich am 13. September bei der Kommunalwahl – diesmal ohne Stichwahl. Wird diese fehlen?

31 Okt.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 44/2019

Aussichtsplattform ins Schwarzbuch

Die Aussichtsplattformen auf der Brehminsel standen von Baubeginn an in der Kritik. Sogar überregionale Medien wie das ZDF berichteten – durchaus spöttisch – über die Plattformen, die in den Augen vieler sinnlos seien und daher nur unnötig Geld kosteten. Nun haben es die beiden Holzpodeste sogar ins Schwarzbuch NRW des Bundes der Steuerzahler 2018 geschafft. 


Kita kommt ins Löwental

Die Idee von einem Hotel im Löwental ist endgültig vom Tisch: Der Rat hat in seiner gestrigen Sitzung den Bau einer vierzügigen Kita auf dem Gelände der einstigen Flüchtlingsunterkunft einstimmig beschlossen. Die Politik in Werden zeigt sich enttäuscht. 


Werdenerin mit Kakao-Start-Up in Berlin

Werden ist die Heimat von Madita Best, in Fischlaken aufgewachsen, im Werdener Gymnasium zur Schule gegangen. Nun hat sie ein eigenes Unternehmen ins Leben gerufen – in Berlin. „In der Hauptstadt sind die Bedingungen für Start-Ups einfach besser“, sagt sie. Mit „guten, fairen Kakao-Bohnen will die 30-Jährige sich am Snack-Markt etablieren. Warum Berlin für sie ein besseres Pflaster ist – und warum sie sich dennoch vorstellen kann, in absehbarer Zeit in ihre Heimat zurückzukehren verrät sie den Werdener Nachrichten! 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche
Der Rat hat die Hotel-Idee im im Löwental endgültig abgeschmettert und sich für den Bau einer reinen Kita entschieden. Eine kluge Entscheidung? 

24 Okt.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 43/2019

Proteste der Bauern gegen Agrarpolitik

Rund 5500 Landwirte haben sich am Dienstag mit rund 2000 Traktoren aufgemacht nach Bonn, um gegen das Agrarpaket der Bundesregierung zu demonstrieren – darunter auch Thomas Leuchten aus Werden. Der zieht aus der Aktion ein positives Zeichen: „Das Medienecho war groß und wir haben viel Zuspruch erhalten“, freut er sich. Und auch die Werdener Nachrichten berichten natürlich von der Fahrt vom Ruhrtal nach Bonn. 


Grundsteuerreform und Denkmalsatzung in der Diskussion

Oberbürgermeister Thomas Kufen sehnt sich den Beschluss des Bundesrats zur Grundsteuerreform herbei. Doch die wird von der FDP heftig kritisiert: Beim Stammtisch der Werdener Liberalen in den Domstuben mahnte der Landtagsabgeordnete Ralf Witzel sieht besonders auf Stadtteile wie Werden eine starke Belastung durch das vom Finanzminister Olaf Scholz (SPD) angestoßene Modell starke Belastungen zukommen. Warum, verraten die Werdener Nachrichten 
Die Verwaltung der Stadt Essen hat, wie erwartet, dem Wunsch der Bezirksvertretung einer Denkmalbereichssatzung für Werden zu erteilen, eine Absage erteilt. Die Begründung ist simpel wie ernüchternd: Es fehlt das Geld fürs notwendige Personal. Die Details: Morgen in den Werdener Nachrichten! 


Neuer Heimat-Krimi von Klaus Heimann

Heißt es „der Wesselwerth“, „die Wesselwerth“ oder „das Wesselwerth?“ Vor dieser Frage stand Klaus Heimann, während er seinen neuesten Krimi zu Papier gebracht hat. Schließlich ist die Straße in Werden ein zentraler Schauplatz seines Werks „Tod einer Bikerin“. Denn darin wird eben die Motorradfahrerin, wie der Titel verrät, leblos aufgefunden – und Hauptkommissar Sigi Siebert kehrt aus seinem Ruhestand zurück, um in dem Mordfall zu ermitteln. Die Werdener Nachrichten stellen den Autoren und sein Buch vor. 


Neue Zeitungskolumne auf waddisch Platt

Die Werdener Nachrichten, kennen Sie, liebe Leser, ja vielleicht auch unter ihrem Spitznamen „Die Waddische“. Und von heute an nehmen wir diesen Namen noch etwas ernster, denn auch das Waddische soll künftig verstärkt eine Rolle spielen in der Waddischen. Auf Seite 8 finden Sie den ersten Teil unserer Kolumne mit Texten in waddischer Mundart. Damit wollen wir dieser Werdener Sprach-Tradition wieder ein kleines Forum bieten. Dank der Kommomend-Gruppe, die das waddsich Platt weiter lebendig hält, wollen wir Woche für Woche aktuelle und geschichtliche Texte auf waddisch abdrucken. Und Vokabeln zum „Lernen“ gibt es obendrein – viel Spaß! 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Auch aus Werden haben sich Landwirte beteiligt, um gegen das geplante Agrarpaket der Bundesregierung zu protestieren. Zu Recht? 

17 Okt.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 42/2019

Werden und Heidhausen bekommen E-Ladesäulen

Wer die Park-and-Ride-Parkplätze am S-Bahnhof Werden nutzt, weiß: Die Stellplätze dort sind knapp bemessen. Nicht zuletzt das abrissreife Vereinsheim in unmittelbarer Nachbarschaft kostet wertvollen Parkraum. Und bald dürfte es noch knapper werden: Einige Plätze werden dann ausschließlich E-Autos vorenthalten sein.

In den vergangenen Tagen wurde auf dem Parkplatz, nahe der Einfahrt, eine E-Ladesäule errichtet. Dennoch parken auch Benziner und Diesel dort munter weiter. Denn noch fehlen die Schilder, die die an die Säule angrenzenden Parkbuchten exklusiv für E-Autos, die sich daran aufladen, reservieren sollen. Wann sie kommen, ist noch unklar: Der Stadtverwaltung lägen bisher noch keine Information vor, wann der Betreiber die Ladesäule fertigstellt. „Aus diesem Grund kann vom Amt für Straßen und Verkehr noch keine entsprechende Beschilderung veranlasst werden“, erläutert Patrick Opierzynski, Pressereferent der Stadt Essen.


Große Aufregung um einen Kletterbaum

Zwei gelbgrüne Punkte. Auf einer Baumrinde aufgesprüht, bedeutet das nichts Gutes. Das Forstamt der Stadt Essen hatte am Eingang des Spielplatzes am Brosweg eine Hainbuche zum Fällen markiert. Nach einem Einspruch des Spielplatzpaten Harald Bruckmann wurde nun ein Ortstermin vorgenommen. Wo zunächst viel Wirbel war und großer Ärger drohte, fand sich letztlich doch ein Kompromiss, mit dem man wird leben können.

Anstatt weiter Geld in zusätzliche Gutachter zu investieren, werden nun diese Mittel in zwei neue große Bäume investiert, die an die Stelle des zu fällenden Baumes kommen und weiterhin als Schattenspender dienen. Melanie Ihlenfeld, Leiterin von Grün und Gruga, sagte zu: „Wir werden noch in diesem Jahr zwei Neuanpflanzungen vornehmen. Die Art der Bäume dürfen die Paten bestimmen.“


Der Fischlaker Holzkünstler Roger Löcherbach schafft auf der Brehminsel einen „Aakesbaas“.

Kunst am Baum

Die Kettensäge singt. Die Spaziergänger blicken nicht wenig irritiert. Neben dem Spielplatz der Brehminsel sind die Reste einer alten Platane eingezäunt. Auf einem rundherum um den Baumstumpf führenden Gerüst steht ein Mann. Roger Löcherbach schafft ein Kunstwerk.

Nicht wie sonst in seinem Fischlaker Atelier, wo er in abgeschiedener Idylle seine beliebten Holzskulpturen herstellt. Werke, die durchscheinen lassen, wie genau der Künstler seine Umwelt und seine Mitmenschen beobachtet. Nun kann er bei der Arbeit beobachtet werden. Auf dem Brehm gibt es umsonst und draußen Einblicke in künstlerische Schaffensprozesse.


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: Braucht Werden Ladesäulen für E-Autos?