06 März

Ohne Gebiet einfach nur Ruhr

Ich könnte ja . . . mal erzählen wie 1989 Minister Zöpel nach Werden kam, und mit einem Satz den kurzen Tunnel auf den Weg brachte: „Der ist wichtiger als viele Tunnel und Ortsumgehungen, die wir in NRW in letzter Zeit realisiert haben.“ Nun hat er auf Zollverein ein Interview zu seinem Buch gegeben und darin gibt es für Werden manche interessante Thesen: Man müsse das Leben am Wasser mit Qualität umsetzen. Man sollte nicht Städten denken in „Ruhr“ (das sei besser als Ruhrgebiet) sondern in Stadtteilen, da aber nicht zu viele Flächen verbrauchen, sondern verdichten. Und er rät: „Einfach mal stolz sein“, weil kaum eine Region Veränderungen so gut schafft wie „Ruhr“.

05 März

Wann wird’s mal wieder richtig Winter?

 

Radlader bei der Feuerwache Werden/Heidhausen

„Wann wird’s mal wieder richtig Winter?“ schrieb frei nach Rudi Carell ein spöttelnder Leser. Das kann ich auch nicht sagen. Aber da ist im Archiv ein Bild von Peter Prengel, das den Schnee zeigt, der am Heiligabend 2010 fiel. Das war schon eine Nummer. Hier ein Radlader auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr in Heidhausen.

03 März

Das Wetter ist fast nie richtig

Ich könnte . . . Ja ich tue es, übers Wetter reden. Jetzt friert der See langsam zu, und das Wetter soll wärmer werden. Schade irgendwie. Aber immerhin etwas Schnee. Vielleicht wäre es schön, wenn es mal einmal mehr Schnee geben würde, zum Rodeln. Irgendwie ist es lange kalt gewesen, aber nicht lange genug für den See.

Reden wir aber nicht weiter vom Wetter: Daniel hat mir endlich erläutert, warum es am Brakeler Wald so seltsame Schilder gibt: Ende Tempo und Beginn Tempo 30 nebeneinander. Ich hatte es geahnt, konnte es aber nicht glauben: Es endet die Tempo 30 Zone, die aber nicht an unbebauten Straßen sein darf. Also beginnt dort sofort wieder Tempo 30 auf der Straße. – Aber wenn das so ist, dann müsste das doch recht oft in Werden so sein?

Korrigieren muss ich einen Satz in meinem Kommentar dieser Ausgabe auf Seite 2. Ich meine natürlich, dass die Kita im Löwental sehr wohl eine Kita würde, die fast ausschließlich per Auto angesteuert würde. Übrigens diskutieren nun Fachleute heftig über den Bebauungsplan, und was er erlaubt: Hotel oder Kita. Da sei das letzte Wort noch nicht gesprochen.

01 März

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 9/2018

Da wird schwer gerungen: Was soll im Löwental zwischen ehemals Dicker Engel und Löwental entstehen? Wieder ein Hotel, etwas mit Sport, Parkplätze oder eben doch eine Kita, wie es die Verwaltung offenbar durchziehen will, ohne die Politik richtig zu fragen.

Das beleuchten wir ebenso, wie wir Brummi und seine Disco feiern, aber auch der Neubau an der Velberter Straße auf dem ehemaligen Lelgemann-Gelände schauen wir uns an.

Beim Sport siegen die Fußballer weiter, während die Handballer ausgerechnet gegen den Nachbar patzen. Wir staunen, wie groß eigentlich Heidhausen ist, und was unter Denkmalschutz steht, und was nicht: Die Post nicht, allerdings wird das geprüft. Es gibt den Nachbericht für ein großartiges Konzert und vieles mehr.

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Essen ist nur noch zehntgrößte Stadt Deutschlands. Bald soll ein Bürgerforum über Möglichkeiten beraten. Was muss geschehen?

Das alles und mehr in der neuen Werdener!

01 März

Essen steigt ab

Ich könnte . . .  traurig sein, aber als Essener ist man ja Kummer gewöhnt. Wir waren bis vor 35 Jahren die fünftgrößte Stadt der Republik, als diese noch kleiner war. Man ahnte ja, dass man als Essener in der Provinz lebte, aber immerhin war Essen größer als Dortmund und Düsseldorf. Da konnte man sich wenig für kaufen,aber lernte dann doch: Für die Zuschüsse hat das schon eine Bedeutung. Nun ist die Stadt abgerutscht hinter Leipzig, eine Stadt, die ja einen guten Namen hat. Mal sehen. wohin das Essen noch führt. Immerhin soll es im November eine besondere Bürgerversammlung geben, mit per Zufall ausgesuchten Einwohnern, die beraten, wie Essen baulich noch wachsen könnte und vor allem wo. Man darf gespannt sein.

In jedem Fall ist ein attraktives Umfeld des Baldeneysees dabei hilfreich, und dazu passt die Wiedereröffnung der Heimlichen Liebe, die zu meiner Jugend gehört, Ziel vieler Wanderungen war. Dort soll Krupp seinen Villen-Standort ausgeguckt haben, während er weiter östlich bei der Schwarzen Lene vornehmlich mit Freunden trank. Essen ist reich an guten Geschichten; aber erstaunlich wenig Unternehmen bekennen sich zu der Stadt: Coca Cola weg, Eon und RWE Innogy sponsern in fernsten Gebieten, aber wenig bei Essener Vereinen, was natürlich bisweilen auch an deren Führungen liegen kann. Essen hat einen sehr erfreulichen Aspekt: Da geht mehr.