Ohne Gebiet einfach nur Ruhr
Ich könnte ja . . . mal erzählen wie 1989 Minister Zöpel nach Werden kam, und mit einem Satz den kurzen Tunnel auf den Weg brachte: „Der ist wichtiger als viele Tunnel und Ortsumgehungen, die wir in NRW in letzter Zeit realisiert haben.“ Nun hat er auf Zollverein ein Interview zu seinem Buch gegeben und darin gibt es für Werden manche interessante Thesen: Man müsse das Leben am Wasser mit Qualität umsetzen. Man sollte nicht Städten denken in „Ruhr“ (das sei besser als Ruhrgebiet) sondern in Stadtteilen, da aber nicht zu viele Flächen verbrauchen, sondern verdichten. Und er rät: „Einfach mal stolz sein“, weil kaum eine Region Veränderungen so gut schafft wie „Ruhr“.








Ich könnte . . . traurig sein, aber als Essener ist man ja Kummer gewöhnt. Wir waren bis vor 35 Jahren die fünftgrößte Stadt der Republik, als diese noch kleiner war. Man ahnte ja, dass man als Essener in der Provinz lebte, aber immerhin war Essen größer als Dortmund und Düsseldorf. Da konnte man sich wenig für kaufen,aber lernte dann doch: Für die Zuschüsse hat das schon eine Bedeutung. Nun ist die Stadt abgerutscht hinter Leipzig, eine Stadt, die ja einen guten Namen hat. Mal sehen. wohin das Essen noch führt. Immerhin soll es im November eine besondere Bürgerversammlung geben, mit per Zufall ausgesuchten Einwohnern, die beraten, wie Essen baulich noch wachsen könnte und vor allem wo. Man darf gespannt sein.
lichen Aspekt: Da geht mehr.