14 Mai

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 20/2020

Gastronomie und Geschäfte: die Neue Normalität in Werden

In der vergangenen Woche ist auch in Werden das eingekehrt, was man durchaus als „neue Normalität“ bezeichnen kann. Die Altstadt ist nun nicht mehr die Geisterstadt, die sie noch im März im Zuge der Beschränkungen wegen des Corona-Virus war. Nachdem die Läden schon seit einigen Wochen wieder Kunden begrüßen, dürfen auch die Gastronomen wieder ihre Türen öffnen. Doch nicht jeder Gastwirt macht mit Blick auf die strengen Auflagen von dieser Möglichkeit Gebrauch. 


Veranstaltungen wieder ab dem 30. Mai

Auf den ersten Blick scheint es ein Lichtblick zu sein für die Kultur- und Veranstaltungsbranche in der Corona-Zeit: Kleine Freiluft-Konzerte und -Aufführungen dürfen in NRW nach zwei Monaten Stillstand bereits seit Montag wieder stattfinden, Theater, Oper- und Konzerthäuser dürfen ab den 30. Mai wieder ihren Betrieb aufnehmen. Doch die Euphorie der Veranstalter hält sich in Grenzen, denn die der Corona-Pandemie geschuldeten strengen Auflagen machen der Branche weiter das Leben schwer. 


Zum 70. von Werner Dernbach

Die Finanzen immer im Blick: Das ist die Aufgabe von Werner Dernbach. Als Kassenprüfer im Vorstand des Werdener Bürger- und Heimatvereins (WBHV) erfüllt er damit eine besonders wichtige Aufgabe, ist es doch für den gemeinnützigen Verein besonders wichtig, dass viele Vorschriften beachtet werden. Somit ist er dem Verein, dem er seit vielen Jahren als Mitglied treu ist, eine bedeutende Stütze. Nun feiert Werner Dernbach seinen 70-jährigen Geburtstag – und der Verein und ganz Werden Stadt und Land gratulieren. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Ab dem 30. Mai dürfen wieder Konzerte und Theaterstücke stattfinden – aber coronabedingt unter erheblichen Auflagen. Freuen Sie sich, wieder Kulturaufführungen besuchen zu können? 

07 Mai

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 19/2020

Kommunalpolitik will wieder tagen

Corona hat auch die Kommunalpolitik in die Knie gezwungen: Bereits zwei Sitzungen musste die Bezirksvertretung IX (Werden/Kettwig/Bredeney) wegen des Virus absagen. Am 26. Mai jedoch wollen die Vorort-Politiker wieder öffentlich tagen – um die Regeln zur Kontaktsperre und sozialen Distanz einhalten zu können, diesmal im Ratssaal des Essener Rathauses in der Stadtmitte. Doch nicht jedem Bezirksvertreter schmeckt das: Die CDU übt scharfe Kritik am angeblichen Alleingang des Bezirksbürgermeisters Benjamin Brenk. Die SPD wiederum wehrt den Einwurf als „Wahlkampfgetöse“ ab. 


Vereinbarkeit für Fortgeschrittene

Fast zwei Monate ist es her, seit Kitas, Schulen und Spielplätze geschlossen worden sind – und Eltern ihren Erziehungspflichten zuhause nachkommen. Da die Großeltern als Betreuer möglichst nicht aktiv werden sollen, werden berufstätige Väter und Mütter ziemlich herausgefordert: Vereinbarkeit von Familie und Beruf bekommt eine ganz neue Bedeutung. WN-Autorin Kerstin Helmerdig berichtet in den neuen Werdener Nachrichten über ihre Erfahrungen. 


Circus auf dem Flughafen Essen/Mülheim

Der Duft von Sägespänen und Popcorn, fröhliche Musik, eine in buntes Licht getauchte Manege, in der Artisten und Tiere waghalsige Tricks aufführen, um Groß und Klein zum Staunen zu bringen: In dieser Welt fühlt sich der czu Hause. Doch diese Welt ist in weite Ferne gerückt. Bereits seit dem 15. März darf der Essener Familienzirkus, der normalerweise durch ganz Deutschland tourt und den Werdenern auch als „Werdener Weihnachtscircus“ im Löwental bekannt ist, nicht mehr auftreten. Seitdem ist er am Flughafen Essen/Mülheim gelandet, bedingt durch Corona. 


Außerdem: Eine Würdigung von Hanslothar Kranz anlässlich des 85. Geburtstags von „Werdens Bürgermeister der Herzen“. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: Nächste Woche dürfen Restaurants, Cafés und Biergärten mit Speiseangebot wieder öffnen. Werden Sie bald wieder Gast sein? 

29 Apr.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 18/2020

Konzept der EMG für Lockerungen im Gastronomiebereich

Während die meisten Geschäfte in Werden nach den Lockerungen der coronabedingten Beschränkungen schon in der zweiten Woche ihre Läden unter Auflagen wieder öffnen dürften, schauen die Gastronomen noch weiter in die Röhre. Während die Landesregierung wenig Hoffnung schürt, dass in absehbarer Zeit Biergärten, Restaurants und Kneipen wiedereröffnen können, legt die Essener Marketing GmbH (EMG) ein Konzept vor, das genau das ermöglichen soll. 


Gottesdienste finden in Werden weiter nicht statt

Die Kirchen und Religionsgemeinschaften haben erklärt, die Vorkehrungen zur Einhaltung des Abstands und zum Schutz bis zum 1. Mai 2020 vornehmen zu können. „Gottesdienste und Versammlungen zur Religionsausübung in Nordrhein-Westfalen werden ab Mai wieder öffentlich stattfinden.“ So hat es die die NRW-Landesregierung vor einer Woche verkündet. Doch in Werden werden sich noch nicht die Türen der Kirchen für Gottesdienste öffnen. Und wann es soweit sein wird, ist völlig offen


Planungen für Werdener Grundschulen ab Mai

Für die Werdener Grundschulen blieb die Woche ungewiss. Klar ist, dass das gemeinsame Fußballturnier aller Viertklässler in Werden im Löwental nicht wie gewohnt stattfindet. Ständig wechselnde häusliche Bedürfnisse erforderten eine täglich abgestimmte Betreuung. Die Planung, wie ab dem 4. Mai beschult werden soll, ist noch nicht spruchreif. 


Historische Bilder werden wieder bearbeitet

Normalerweise fotografiert Niklas Hlawatsch auf Glasplatten und reanimiert damit eine fast ausgestorbene Art der Fotografie. Nun arbeitet er an historischen Bildern, die der Werdener Albert Mittweg Ende des 19. Jahrhunderts auf eben diese Weise angefertigt hatte: „Es ist, als dürfte ich die Arbeit eines ein längst Verstorbenen fortsetzen darf“, freut sich Hlawatsch. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Händler und viele Dienstleister dürfen unter Auflagen wieder öffnen – für Gastronomen gilt das allerdings nicht. Ist das gerecht? 

24 Apr.

Mann beleidigt Teenagerin und Polizisten

S-Bahnhof Werden.

Wieder ist der Werdener S-Bahnhof zum Tatort geworden: Ein 49-Jähriger hat am gestrigen Donnerstagabend gegen 20.30 Uhr dort eine 17-Jährige sexuell beleidigt. Anschließend warf er sein Handy nach der Jugendlichen und verletzte sie damit leicht im Gesicht.

Zeugen hielten den Mann fest, bis die alarmierte Polizei eintraf. Um weiter Straftaten zu verhindern, wollte die Polizei den Mann in Gewahrsam nehmen. Er sperrte sich jedoch zunächst dagegen, in den Streifenwagen gebracht zu werden. Auch auf dem Weg zur Polizeiwache und in der Wache wehrte sich der Mann gegen die Polizisten und leistete wiederholt Widerstand. Außerdem beleidigte er die Beamten mehrfach.

Da der Verdacht bestand, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, hat ein Arzt ihm Blutproben entnommen. Anschließend kam er in Polizeigewahrsam. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung auf sexueller Grundlage und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. 

Erst in der letzen Woche kam es in der Unterführung des S-Bahnhofs Werden zu einem Überfall: Mehrere Jugendliche hatten am Sonntagabend Geld und die Musikbox eines Zehnjährigen erbeutet.

23 Apr.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 17/2020

Läden in Werden öffnen wieder

„Herrlich.“ Mit diesem Wort beschreibt Judith Kauter das Gefühl, nach einem Monat corona-bedingter Zwangspause mit ihrem Einrichtungsgeschäft wieder für die Kunden da sein zu dürfen. Denn nachdem die NRW-Landesregierung es den meisten Einzelhändlern und Gastronomen zur Eindämmung des Corona-Virus vom 23. März an verboten hatte, ihre Läden zu öffnen, dürfen seit vergangenem Montag zumindest kleinere Läden bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadrat wieder öffnen – und das sind in Werden so ziemlich alle Geschäfte. Von kommendem Montag an darf man die Läden, wie auch Bus und Bahn allerdings nur noch mit Masken um Mund und Nase betreten. 


Hilfsaktion „Werden Liefert“

Vor gut fünf Wochen starteten der Werdener Bürger- und Heimatverein, der Werdener Werbering, die Kirchengemeinden und das Gestaltungsbüro „Erste Liga“ die Hilfsaktion „Werden liefert“. Und während Händler, Dienstleiter und Gastronomen das Angebot gut annehmen, bleibt die Akzeptanz des Einkauf-Services jedoch hinter den Erwartungen der Netzwerk-Macher zurück. 


Abt Laurentius Schlieker zu Gast in Werden

„Nach rund 200 Jahren zumindest zeitweise wieder einen Benediktinerabt in Werden zu wissen, ist sicher ein schönes Zeichen der Verbundenheit mit der Geschichte der Abtei und der Basilika“, begrüßte Propst Jürgen Schmidt den fünften Abt des Benediktinerklosters Gerleve, Laurentius Schlieker, in der Abteistadt. Der Gast wird hier für ein halbes Jahr wohnen. 


Online-Konzert aus dem Bürgermeisterhaus

Leer war der Saal im Bürgermeisterhaus – das Konzert fand ohne anwesendes Publikum statt. Aber über ein Video-Stream bei Youtube hatten sich innerhalb einer Woche 545 Musikfreunde die Darbietung der Pianistin Anke Pan angehört. Es war ein Solokonzert der besonderen Art und gehört in die Reihe der Beispiele, dass der Schutz vor der Coronavirus-Pandemie in diesem Fall keine Kulturbremse ist. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Auch NRW führt eine Maskenpflicht für Geschäfte sowie Bus und Bahn ein Finden Sie das sinnvoll?