Das ging schnell: Erst am Mittwoch hatte grün und Gruga das Geländer der Brehm-Plattform provisorisch abgesichert.
Doch bereits am Wochenende wurde die Absperrung offenbar mutwillig vor die Ruhr geworfen.
Die Absperrung sollte verhindern, dass Kinder unters Geländer durchrutschen und bei Hochwasser eventuell in die Ruhr stürzen. An ein ständiges Zwischengeländer lässt Grün und Gruga bereits arbeiten.
Der Dauerregen am vergangenen Wochenende hat an der Ruhr wieder zu höheren Wasserständen geführt: In Werden kletterte der Pegel auf immerhin 228 Zentimeter, noch am 7. Februar kratzte das Wasser gerade an der 40-Zentimeter-Marke. Manch einer befürchtet nun, dass Kleinkinder bei höherem Wasserstand direkt in die Ruhr fallen können, da kein Schutz am Geländer besteht.
Bei Grün und Gruga teilt man diese Ansicht und hat nun gehandelt.
Ein provisorisches Baustellen-Geländer soll nun erst einmal Schutz vor unbeabsichtigten Stürzen bieten. Eine Dauerlösung soll bald folgen.
Außerdem stellen wir Pläne zur Grünflächen-Gestaltung zur Grünen Harfe vor. Ein Spielplatz und eine Parkanlage sollen ab kommendem Sommer entstehen.
Zu Ende geht eine Ära an der Abteistraße: Nach 45 Jahren schließt Hubert Welmer sein Pelzgeschäft. In den Werdener Nachrichten verrät er seine Gründe.
Mit großen Schritten nähert sich zudem der Karnevalshöhepunkt: In den Werdener Nachrichten steht, worauf Jecken und nicht Jecken in Werden während des Bollerwagenumzugs achten sollten.
Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche! Die beiden Brehminsel-Plattformen standen lange in der Kritik – viele finden sie unnütz. Ist die Idee gut, sie als Bühne zu benutzen?
Die SPD Essen bringt den Geschäftsführer der AWO Essen, Oliver Kern, ins Rennen um den Oberbürgermeister-Posten. Auch in Werden stehen die Sozialdemokraten voll hinter ihrem Kandidaten.
Was Peter Allmang, Vorsitzender der SPD Werden, und der Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung Daniel Behmenburg zu dem Kandidaten sagen, aber auch wie der AWO-Werden-Vorsitzende Jürgen Lukas die Kandidatur seines „Chefs“ einschätzt, ist das Top-Thema der aktuellen Ausgabe der „Werdener Nachrichten“
Zudem nähert sich die närrische Hochsaison: Mittendrin natürlich die KG Völl Freud, die dieses Jahr auch noch 90. Geburtstag feiert! Darauf ein dreifach: Werden Helau!
Außerdem berichten wir über eine Trickdiebstahl-Masche, dem ein Senior auf dem Platz der Feintuchwerke zum Opfer gefallen ist.
Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: Die SPD Essen will AWO-Chef Oliver Kern zum Oberbürgermeister-Kandidaten küren. Eine gute Wahl?
Immer wieder hat es in den vergangenen Monaten Klagen geben über Müll und Vandalismus an Orten, die eigentlich für die Erholung gedacht sind – besonders an der Brehminsel und im Löwental gibt es viele Probleme, räumten Polizei und Ordnungsamt in der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung ein. Daniel Behmenburg brachte eine Lösungsmöglichkeit ins Spiel:
„Es fällt auf, dass an den betroffenen Orten eine ausreichende Beleuchtung fehlt“
SPD-Fraktionssprecher Daniel Behmenburg
Für mehr Sicherheitsgefühl in Werden könnte indes sorgen, dass die Polizei näher ins Zentrum grückt ist: Vor einer Woche ist die Polizei-Bezirksdienststelle ins Werdener Rathaus umgezogen. Auch wenn die neuen Räumlichkeiten in der einstigen Heimat der CDU-Bezirksfraktion kleiner sind als am vorherigen Standort an der Bungertstraße, gefällt es der Bezirksdienstbeamtin Nicole Siemund hier deutlich besser: „Der neue Standort ist wesentlich zentraler.“
Glücklicherweise wenig Einsätze hat der Polizei im Essener Süden bislang der Wintereinbruch beschert: Unübersehbar hat dieser auch Werden und das Werdener Land in eine weiße Schneedecke gehüllt. Das von manchen befürchtete Chaos ist zumindest im Essener Süden jedoch weitestgehend ausgeblieben. Allerdings haben die glatten Straßen dem öffentlichen Nahverkehr Probleme bereitet.
Außerdem in den Werdener Nachrichten: Wie der Regattabereich am Baldeneysee verschönert werden soll, wie Lach-Yoga dem karnevalistischen Bollerwagen-Umzug hilft und: Aktuelles aus Sport, Schule und Kultur.
Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: Fühlen Sie sich in und um Werden sicher?
Deutschland im Handball-Fieber: Während der Qualifikation zum WM-Halbfinale hat sich der deutsche Handballprofi Martin Stobel sowohl das Kreuzband- als auch das Innenband verletzt, ohl für den Rest der Spielzeit fällt er aus. Wie lang genau, lässt sich nach heutigem wissenschaftlichen Stand nicht genau sagen. Im St. Josef-Krankenhaus will man diese Unsicherheit beseitigen: Ein Team arbeitet an einer intelligenten Handballer-Datenbank, die dabei helfen soll, sagen zu können wann ein verletzter Spieler wieder ins Spiel kommen kann.
Blutmond vom Viehäuser-Berg (Foto: Volker Häuser)
Außerdem: Der Werdener Werbering ist auf der Suche nach einem neuen Vorsitzenden. Bei der Mitgliederversammlung am 11. März will Andreas Göbel nach zehn Jahren sein Amt zur Verfügung stellen. Ein Nachfolger ist noch nicht in Sicht. Die Gründe für seine Entscheidung und was seine Stellvertreterin sagt, verraten die Werdener Nachrichten in ihrer aktuellen Ausgabe!
Der Zoch kütt wieder: Am Karnevalssonntag, 3. März, um 11.11 Uhr soll der 41. Bollerwagenumzug durch Werden rollen. Um die Finanzierung auf sichere Rollen zu stellen hat der Verein Freunde und Förderer Werdener Bollerwagenzug in den vergangenen Tagen wieder damit beginnen, in vielen Geschäften in Heidhausen, Fischlaken und Werden Sparschweine und Spardosen aufzustellen. Außerdem lädt Willi Hagemann wieder auf die Brehminsel für den närrischen Zweck.
Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: Bollerwagenumzug zu Karneval, Stoff- und Tuchmärkte, Fête de la Musique, Weihnachtsmarkt und demnächst auch das Appeltatenfest: Gefällt Ihnen das Veranstaltungsangebot in der Werdener Altstadt?