26 Feb.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 09/2026: Forensik-Pläne, Trauer und virtuelles

Forensik-Pläne und ein Formfehler von 1974

Hängt die geplante Forensik am seidenen Faden? Ende vergangener Woche hatte die Stadt Essen einräumen müssen, dass der Bebauungsplan „Barkhovenallee“ aus dem Jahr 1974 fehlerhaft und gegebenenfalls sogar unwirksam sein könnte. Nicht inhaltlicher Natur sind diese Fehler, aber auch die Formfehler würden das Dokument als planungsrechtliche Grundlage für die Zulässigkeit des Bauvorhabens unbrauchbar machen, mutmaßt die Stadt.

„Entscheidend ist, wie diese Urkunde aus dem Jahr 1974 wirklich gebunden ist“, stellt Birgit Szymczak vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) auf der zweiten Bürgerinformations-Veranstaltung fest, zu der der zuständige Planungsbeirat am vergangenen Mittwochabend ins Forum des Mariengymnasiums geladen hat. Denn laut Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts des Landes NRW müsse das Dokument „mit einem Faden durchgängig verbunden“ sein. Dies müsse die Bezirksregierung Düsseldorf als Baugenehmigungsbehörde nun prüfen. Doch selbst dieses Hindernis lässt die Plander der Forensik nicht den Faden verlieren. Denn offenbar hat der Gesetzgeber gegen solch einen Fall mit einer Art „Joker-Paragraf“ vorgesorgt.


Trauer um Hanslothar Kranz

Ganz Werden trauert: Hanslothar Kranz ist tot. Der langjährige Werdener CDU-Politiker und frühere Bezirksbürgermeister ist im Alter von 90 Jahren verstorben. Bis zuletzt hat er sich für Werden, Heidhausen und Fischlaken eingesetzt und das Gespräch mit den Menschen gesucht. Das christdemokratische Urgestein hat das politische wie gesellschaftliche Geschehen in und um Werden tief geprägt.


„Werden 360 Grad“: Virtuell durch den Stadtteil

Wenn Andreas Miksch von der Zukunft des Werdener Stadtteils im Netz spricht, fällt ein Wort immer wieder: Planen. „Diese Seite ist hervorragend dafür zu planen“, sagt der Vorsitzende des Werdener Werberings. Wer eine Fahrradtour oder einen Pilgerweg vorbereitet, solle künftig schon vorab sehen können: „Guck mal, in Essen kann man, guck mal in Werden, guck mal, da kann man schön Kuchen essen.“

Genau hier setzt „Werden 360 Grad“ an – ein virtueller Rundgang, den Olaf Fuldner und Markus Sänger vom Start-up-Unternehmen „Bagless“ gemeinsam mit dem Werbering derzeit aufbauen. Nutzer sollen sich digital durch Werden bewegen, Läden betreten, Informationen abrufen und – perspektivisch – direkt mit Inhaberinnen und Inhabern in Kontakt treten können.


Unterwegs mit dem E-Scooter im Rollstuhl-Alltag

Viele sprechen von Verkehr – doch wie ist es, mit einem E-Scooter durch Werden zu fahren, wenn man auf einen Rollstuhl angewiesen ist? Diese Frage kann Heinz Klein beantworten. Er wurde im Sommer 1954 in Werden geboren, heute lebt er in der Kellerstraße. Mit seinem M74 Lang-Scooter stört ihn kein Tempolimit in Werden. Dennoch findet er es „vernünftig, wenn sich alle dran halten würden“, wie er lächelnd anmerkt. Sein Scooter kann maximal 15 Kilometer pro Stunde fahren, doch wurde er auf zwölf gedrosselt.

Er komme gut zurecht: „Dort, wo Autos auf den abgesenkten Bordsteinen parken, etwa bei Folkwang oder am Klemensborn, kann ich das gut umschiffen, dann suche ich mir eben eine andere Stelle.“ Er könnte die Straße benutzen, aber „das traue ich mich nicht. Ich könnte leicht übersehen werden.


Lesung im Mariengymnasium: Mille Petrozza erzählt seine Geschichte

Beim Lesen von Miland „Mille“ Petrozzas Autobiografie ist weniger erstaunlich, ihn vor 4000 Konzertbesuchern zu erleben, die ihn anlächeln und mitschreien im ausverkauften „Hollywood Palladium“ am Sunset Strip von L.A. Auch nicht die Tatsache, dass ihn ein Kamera-Team verfolgt, um einen großen Film zu drehen, oder dass ein Restaurant in L.A. extra für seine Band öffnet. Oder der Moment, wenn der Schlagzeuger die Band „nach vorn prügelt“.

Es ist eher die sympathische Tatsache, dass in Altenessen ein Typ aufwuchs, dem „Rocker“ total suspekt waren, verbunden mit etwas wie Abscheu und Angst; wie eben manche Gangs in seinem Viertel.

Mille Petrozza
Bildrechte: Robert Eikelpoth

Wie der Junge schließlich zum Frontmann der Thrash-Metal-Band „Kreator“ wurde, ist eine wirklich spannende Geschichte. Eine, die er bald auch im Forum des Mariengymnasiums erzählt. Denn auf Einladung der Buchhandlung Schmitz und das Literaturbüro Ruhr liest er dort aus seiner Biografie „Your Heaven, My Hell, Wie Haevy Metal mich gerettet hat“ und spricht darüber mit Co-Autor Torsten Groß.

08 Mai

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 19/2025: Bücher, Begegnungen und besondere Menschen

Bücherschrank an der Heckstraße: Beliebt, aber nicht immer gepflegt

Neuen Lesestoff finden und alte Schmöker loswerden – dies ermöglichen Bücherschränke Literaturfreundinnen und -freunden: Seit fünf Jahren hat auch Werden einen solchen Bücherschrank an der Heckstraße, direkt neben dem Pelikanbrunnen – und: „Er erfreut sich größter Beliebtheit“, freut sich Angelika Fabisch, die zu dem Team Ehrenamtlicher gehört, die seitdem den Schrank betreuen. Dieses ist jedoch nicht immer Grund zu Freude: Viel zu oft befinden sich in den Regalen Schriftstücke, die dort einfach nicht hineingehören und eher ein Fall für den Altpapiercontainer seien sollten – und manchmal werden diese auch einfach vor oder neben den Schrank abgelegt. „Ich wünschte, die Leute würden einfach mal darüber nachdenken, welche Bücher sich wirklich dazu eignen, dass sie andere mitnehmen.“


Werdener Engagement beim Kirchentag in Hannover

Christen aus Essen-Werden trafen sich in der vergangenen Woche auf dem 39. Evangelischen Kirchentag in Hannover. Sie engagierten sich dort bei zwei Projekten, die von Werdenern mit unterstützt werden: zum Beispiel von Martin Gossens, evangelischer Pastor im Ruhestand: er arbeitete von 2006 – 2013 in Äthiopien. Jetzt organisierte er für seine ehemalige Auslands-Pfarrgemeinde in Addis Abeba den Stand auf dem Kirchentag. Hier gab er Besuchern gemeinsam mit drei angereisten äthiopischen Mitarbeitern vor allem Informationen über das Sozialprojekt der dortigen deutschen Gemeinde: die integrative German Church School: Alle Schüler kommen aus der ärmlichen Umgebung der Pfarre, darunter auch Kinder mit Bewegungs-Einschränkungen und sogar Blinde.

Weitere Höhepunkte waren ein Tischfootball-Match mit dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier am Kindernothilfe Stand und die Vorstellung auf dem Großen Kindernothilfe-Familiengottesdienst in der Marktkirche am Samstagnachmittag, wo es maßgeblich um Serpaf ging:

Dieses ökumenische Hilfs-Projekt ist vielen Werdenern seit langem bekannt und wurde den Kirchentags-Besuchern jetzt in Hannover von Beatrix Göbel, Sonja Ritter und Doris und Günter Korpiun erläutert.


Ausstellung im Bürgermeisterhaus: „Geheimnisvolle Märchen“

Stolz präsentiert Andreas Kuhles eines seiner Bilder, die aktuell im Bürgermeisterhaus ausgestellt sind, zusammen mit anderen Werken von Menschen, die wie er im ambulant betreuten Wohnen des Franz Sales Hauses leben: Ein fantasievoll gestalteter Baum mit schwungvoll gestalteten Verästelungen zwischen roten Blumen ist darauf zu sehen, vor blauem Himmel und einer gelb-grünen Sonne. „Das Bild ist ganz aus meinem Kopf entstanden“, erklärt er. „Geheimnisvolle Märchen“ lautet der rote Faden der Bilder, an dem die Betrachter sich in die fantasievolle Gedankenwelt der Amateurkünstler, die in der Einrichtung für Menschen mit Behinderungen leben, entführen lassen können.


DJK Grün-Weiß Werden sichert Klassenerhalt

Am vergangenen Wochenende kam es erneut zum Duell zwischen der 1. Herrenmannschaft der DJK Grün-Weiß Werden und dem Meerbuscher HV – ein stets umkämpftes und faires Aufeinandertreffen, das auch diesem Mal den Erwartungen gerecht wurde. Für die Gastgeber aus dem Löwental ging es um nicht weniger als den vorzeitigen Klassenerhalt in der Verbandsliga: Am Ende stand ein verdienter 27:23-Erfolg für die Gastgeber – und damit der sichere Klassenerhalt. Ein herausragender Rückhalt war an diesem Tag Torhüter Tobias Lortz, der mit starken Paraden und vollem Körpereinsatz mehrfach glänzte und maßgeblich zum Erfolg seiner Mannschaft beitrug.


Hanslothar Kranz feiert 90. Geburtstag

Am 7. Mai hat Hanslothar Kranz seinen 90. Geburtstag im allerkleinsten Kreis gefeiert. „Zu meinem Geburtstag bin ich nie da“, sagt er fröhlich, lediglich einen kurzen Besuch von Bezirksbürgermeisterin Gabriele Kipphardt habe er empfangen. Und er freue sich über Spenden statt Geschenke. Fast schon selbstverständlich, wird er zudem wieder einen, diesmal den zehnten, Baum pflanzen.

1935 war der gebürtige Duisburger noch nicht mit Werden vertraut – doch das sollte sich ab 1944 ändern. Der Vater wechselte als Maschinenbauingenieur zu Krupp, und die Familie zog, nachdem sie in Duisburg ausgebombt war, in den Hesgarten zu Familie Schmiedel. Das Kapitel „Keppler-Schule“ war damit für den Sohnemann vorbei, an der evangelische und katholische Schüler durch einen Zaun getrennt unterrichtet wurden. „Ein Rasierspiegel für meinen Vater war der erste neue Besitz“, blickt der CDU-Politiker, der drei weitere jüngere Geschwister hat, zurück.


Wechsel im Zentrum 60plus: Evelina Muntendorf verabschiedet sich

Fünf Jahre lang war Evelina Muntendorf das Gesicht des Zentrums 60plus in Werden: Sie hat die vom Deutsche Roten Kreuz (DRK) betriebene Begegnungsstätte federführend aufgebaut und als beliebten Treff und Anlaufpunkt für ältere Menschen in und um Werden etabliert. „Für viele Menschen ist das Zentrum 60plus nicht mehr wegzudenken“, sagt die 38-Jährige selbstbewusst. Nicht zuletzt deshalb ist ihr dieser Schritt nun wohl nicht ganz leichtgefallen: Die Leitung der Begegnungsstätte hat sie Anfang dieses Monats abgegeben, um innerhalb des DRK Essen eine Sprosse höher auf der Karriereleiter zu steigen.

30 März

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 13/2023

Verkaufsoffener Sonntag trotzt dem Regenwetter

Trotz schlechten Wetters zog es einige Werdener am verkaufsoffenen Sonntag in die Altstadt. Die Händlerschaft zeigte sich alles in allem zufrieden mit der Resonanz. Nicht ganz so positiv fiel hingegen das Fazit der Beschicker des Stoff- und Tuchmarkts auf dem Schulhof des Werdener Gymnasiums aus 


Eklat bei der Sitzung der Bezirksvertretung

Zu einem Eklat kam es am Dienstag während der Sitzung der Bezirksvertretung IX (Werden/Kettwig/Bredeney) bei der Wahl eines neuen stellvertretenden Kulturbeauftragten: Der alt gediente CDU-Bezirksvertreter Hanslothar Kranz war offenbar nicht bereit, dem Kandidaten seine Stimme zu geben, den seine Fraktion und die FDP ausgeguckt haben. Stattdessen kündigte er an, die Grüne Kandidatin Hilde Hess-Steinhauer zu unterstützen. Auf Druck der übrigen CDUler in der Bezirksvertretung IX zog er seinen Antrag auf geheime Abstimmung in dieser Frage zurück. An der Abstimmung nahm der 87-Jährige dann nicht teil. 


Parasitenbefall war Ursache für Fischsterben

Über ein rätselhaftes Fischsterben hatten sich in den letzten Tagen vermehrt Spaziergänger am Heyerstrang entlang der Ruhr auf Höhe der Brehminsel gewundert: Am Fuße der Neukircher Mühle häuften sich die toten Fische. Nach tagelangen Untersuchungen scheint die Ursache nun gefunden: „Die Tiere litten an einem Massenbefall von Parasiten“, so das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) Nordrhein-Westfalen, das davon ausgeht, dass dieser die Ursache für das Fischesterben ist. 


Cornelia Sack beerbt Franz Löhr auch im Christlichen Hospiz

„Seit dem 29. Oktober 1996 bin ich Teil der Hospizbewegung.“ Franz K. Löhr weiß noch auf den Tag genau, seit wann er einen wichtigen aktiven Part bei der Begleitung sterbender Menschen übernommen hat. Seit 2011 hat er zudem die Geschäftsführung des stationären Christlichen Hospiz Werden an der Dudenstraße übernommen. Diesen Staffelstab gibt er nun weiter: Cornelia Sack ist somit nicht nur Löhrs Nachfolgerin der Geschäftsführung des St. Josef Krankenhauses Werden, sie übernimmt nun von ihm auch das ehrenamtliche Amt der Geschäftsführung im Werdener Hospiz. Unterstützt wird sie von Katharina Awwad als Prokuristin. 


Fotoausstellung am Mariengymnasium zeigt Lebensalltag von Flüchtlingskindern

„Through our eyes“ (Mit unseren Augen), so heißt die Fotoausstellung der Organisation „Still I Rise“ (Ich erhebe mich noch), die die Schüler des Mariengymnasiums an ihre Schule geholt haben. In zahlreichen Bildern gibt sie dem Betrachter einen Einblick in das Leben von Schülern aus einem griechischen Flüchtlingslager in Samos, den Slums von Nairobi und dem Nordwesten von Syrien. Wie der Name es bereits erahnen lässt, zeigen die Fotos den Lebensalltag der Flüchtlingskinder aus deren direkten Blickwinkel – denn sie selbst haben diese mit Einwegkameras fotografiert. In mehr als 80 europäischen und amerikanischen Ländern war sie schon zu Gast, nun erreicht die Ausstellung zum ersten Mal Nordrhein-Westfalen. 


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: 
Wie beurteilen Sie das Kulturangebot in Werden? 

28 Apr.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 17/2022

Werdener singen für den guten Zweck

Lieder für den Frieden stimmten die Werdener Sangesfreunde an – mit stilgerechter Dekoration. Für die Fahnen sorgte Hanslothar Kranz und fürs passende Logo die Sangesfreunde. Schließlich sollte es am Ende leise in die Körbchen rascheln. Was, wenn die Herzen weit gestimmt waren, leichter fallen sollte: 1500 Euro gingen an „Werden hilft“


Anwohnerparken soll Autoverkehr in Werden entlasten

Einst kämpfte Michael Happe für die Umsetzung des Werdener Verkehrskonzept. Nun aber vollzieht der Stadtplaner, der das umstrittene Konzept, das schließlich von einem Gericht gekippt wurde, eine Kehrtwende: „Wenn wir die Klimaziele ernst nehmen, ist das Werdener Verkehrskonzept keine geeignete Grundlage mehr“, sagte er bei einer Diskussion im Rahmen einer Veranstaltung der Klimainitiative Werden am Mittwochabend im Haus Fuhr. Um vor allem den Autoverkehr im Werdener Stadtkern zu reduzieren, schlägt er unter anderem eine Anwohnerparken vor. 


Probst Jürgen Schmidt steht in der Kritik

Es rumort in der Propstei: In einem offenen Brief haben sich ehemalige Mitglieder des Pfarrgemeinderats und des Kirchenvorstands der Pfarreipropstei St. Ludgerus beim Essener Bischof Franz Overbeck über die Amtsführung von Propst Jürgen Schmidt beschwert – sogar von amtsmissbräuchlichem Verhalten ist die Rede. Die Kritiker werfen dem Propst unter anderem vor, er unterdrücke Informationen über laufende Projekte und verhindere Initiativen, die Alternativen zum Abriss kirchlicher Gebäude planen wollen. Auch soll der Propst pastorale Initiativen verhindern „zugunsten von Immobiliengeschäften oder -planungen, die zu hohen Verschuldungen führen“. Vom Bischof fordern sie, die Kritik nicht länger zu ignorieren. Das Bischöfliche Generalvikariat und das Bistum Essen wiederum weisen die Vorwürfe allesamt zurück. 


Sanierung am Werdener Wehr steht vor dem Abschluss

Die Sanierungsarbeiten am der letzten der drei jeweils 33 Meter langen Walzen am Werdener Wehr sind im vollen Gange – damit ist der letzte Schritt zur grundlegenden Sanierung des Stauwehrs, die vor 15 Jahren mit der Erneuerung der Schleusentore ihren Anfang nahm, bald getan. Die Werdener Nachrichten konnten die aktuellen Arbeiten aus nächster Nähe begutachten. 

Abstimmen bei unserer Frage der Woche! Diesmal: Anwohnerparken in der Werdener Innenstadt – ist das eine gute Idee? 

11 März

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 11/2021

Kein neuer Sparkassen-Automat für Heidhausen

Ulla Weis fühlt sich im Stich gelassen: „Früher gab es alles in Laufweite“, so die 84-jährige Heidhauserin, „am Schalter bekam ich den ganzen Service, später stand hier wenigstens noch ein Briefkasten.“ Doch im Januar 2020 war Schluss. Nach über 90 Jahren wurde die ehemalige Sparkasse am Schwarzen komplett geschlossen. Nachdem das Personal schon im August 2018 ausziehen musste, wurde der verbliebene SB-Standort schließlich komplett aufgegeben. Ulla Weis beklagt sich: „Und dann wurde auch der Geldautomat abgebaut. Jetzt müsste ich für alles nach Werden, dabei bin ich gar nicht mehr gut zu Fuß.“ Warum die Sparkasse nicht, wie noch vor einem Jahr angekündigt, einen neuen Automaten in Heidhausen aufbaut, steht in der neuen Ausgabe der Werdener Nachrichten! 


Werdener Geschäfte öffneten wieder

Seit Montag ist das Hausverbot vorbei: Jetzt harren Kundinnen und Kunden nicht mehr nur vor dem Schaufenster, sondern dürfen die Werdener Geschäfte endlich auch wieder von innen sehen. Hieß es vorher beim „Click and Collect“, Termin vereinbaren und abholen, geht es mit „Click and Meet“ jetzt auch wieder über die Ladenschwelle. Richtig einkaufen im Laden vor Ort. Wie hat das in der ersten Öffnungswoche geklappt? Werdener Geschäftsleute berichten.

Während sich die Händle erfreut darüber zeigen, dass sich die Beschränkungen löangsam lockern, herrscht bei den Gastronomen in Werden noch Frust und Zukunftsangst: Denn bei ihnen ist noch längst keine Besserung der Situation in Sicht. 


Ideen gegen den Toiletten-Lärm am Friedhof

Die Toilette auf dem Friedhof Werden II ist für viele Besucher des Friedhofs ein Ort der Erleichterung. Für manche Anwohner ist er allerdings auch immer wieder ein Ärgernis, denn das stille Örtchen ist oftmals alles andere als still. Mitunter hat es sich zu einem spätabendlichen Treffpunkt für Jugendliche entwickelt. Für die Nachbarn, die an der ansonsten beschaulichen Forstmannstraße wohnen, heißt das oft: Lärmbelästigung. Auch die ein oder andere Bierflasche landet gerne mal in den Vorgärten. CDU-Urgestein Hanslothar Kranz hat für die Nöte der Anwohner ein offenes Ohr – und er sucht nach einem Weg, wie die Situation verbessert werden könnte. Die Lösung könnte sein, den Standort der Toilette zu versetzen. Eine Lösung, die vor allem auch Nutzern des Baldeneysteigs, der durch den Friedhof verläuft, helfen würde, ist er überzeugt. 


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: 
Sind Sie zufrieden mit dem Vor-Ort-Angebot der Banken oder Sparkassen?