12 Juni

Kellerbrand: Feuerwehr rettet zwei Personen

Mit einer Drehleiter hat die Feuerwehr am Dienstagnachmittag zwei Personen in Heidhausen gerettet: Im Keller des Hauses hat es gebrannt.

Kurz nach 17 Uhr meldeten Anwohner eines Mehrfamilienhauses an der Heidhauser Straße einen Kellerbrand. Bereits bei ihrer Ankunft bemerkten die Feuerwehrleute Rauch, der aus dem Keller in den Treppenraum drang. Zu dem Zeitpunkt hatten die meisten Bewohner bereits das Haus verlassen.
Nur zwei Mieter im Obergeschoss waren noch im Haus: Sie machten am offenen Fenster zur Straßenseite auf sich aufmerksam. Die Feuerwehr erreichte sie mit der Drehleiter und konnte sie in Sicherheit bringen.

Ein Trupp der Feuerwehr löschte derweil den Brand in einem der Kellerräume, während zwei weitere Trupps die übrigen Wohnräume kontrollierten.

Während der Rettungs- und Löscharbeiten blieb die Heidhauser Straße für rund eine Stunde voll gesperrt.

Die Brandursache ist bislang ungeklärt — die Kripo ermittelt. Die Feuerwehr war mit zwei Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr sowie mit drei Rettungswagen und einem Notarzt im Einsatz.

06 Juni

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 23/2019

Das Pfingst Open Air bekommt Konkurrenz: Wenige hundert Meter vom Löwental entfernt, wo das bekannte Musikfestival wohl wieder insgesamt rund 20 000 Besucher anlocken wird, setzten die Werdener Wiesn auf „Kontrast“ – so der Name des unehelichen kleinen Bruder des großen Festivals, das Pfingstmontag ebenfalls mit Livemusik punkten will. Die Details verraten die neuen Werdener Nachrichten!


Außerdem war unsere Reporterin auf dem Werdener Markt unterwegs. Dort traf sie Till Umlauf: Dieser warb mit Feuereifer für die UNO-Flüchtlingshilfe. Was ihm auf dem Herzen liegt, und warum er es wichtiger findet, Menschen zu helfen als Steine, steht in den neuesten Werdener Nachrichten.


Zudem berichten besonders begabte Schüler des Mariengymnasiums, warum die Schule für sie nicht mit dem letzten Gong endet. 


Außerdem haben wir die vielen Zuschriften zur großen Leserumfrage ausgewertet: Wie Sie, liebe Leser, die Werdener Nachrichten bewerten – und was Sie sich von Ihrer Heimatzeitung wünschen, haben wir für Sie zusammengefasst. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Gehen Sie gerne auf Festivals und große Musik-Events – oder bevorzugen sie kleine Konzerte? 

03 Juni

Unfall vor der Abteikirche

Wohl infolge des starken Regens in dieser Nacht ist es heute Morgen zu einem Verkehrsunfall auf der Abteistraße gekommen: In Höhe der Basilika hat sich am Morgen, kurz vor 9 Uhr, eine Seniorin mit ihrem Wagen überschlagen. Laut Polizei hat die 76-Jährige offenbar aufgrund der nassen Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und ist in eine leichte Böschung am rechten Fahrbahnrand geraten. Dabei ist der Wagen auf die linke Seite gekippt. Passanten halfen der Frau aus ihrem Wagen. Laut Polizei war die Seniorin nach dem Unfall ansprechbar und kam mit leichten äußeren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Für die Dauer des Einsatzes der Rettungskräfte war die Straße gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet — auch der Busverkehr war davon betroffen.

Ansonsten hat das Unwetter gestern Nacht in und um Werden nur wenige Schäden angerichtet. Stadtweit zählte die Essener Feuerwehr nur drei Einsätze – also nicht mehr als üblich.

30 Mai

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 22/2019

Demonstration nach Plänen der Ruhrbahn

Katharina Dierkes-Zoller ist sauer: Denn die Ruhrbahn plant, mit dem Fahrplanwechsel zum 9. Juni, die direkte Schulbus-Verbindung mit dem E48 zu streichen. Damit fällt die Direktverbindung entlang des Baldeneysees weg. „Mein Kind ist jetzt in der 6. Klasse des Mariengymnasiums, erklärt die. „Für die Entscheidung, auf welche Schule es geht, war es wichtig, zu wissen, dass mein Kind morgens problemlos zur Schule und nachmittags wieder zurückkommt.“ Das sieht sie nun nicht mehr gegeben: Deshalb hat sie am Montagmittag mit anderen betroffenen Eltern und Kindern am Essener Hauptbahnhof am Rande eines Pressegesprächs zum Fahrplanwechsel demonstriert. Die Details zu den Plänen, die Reaktion der Ruhrbahn auf die Proteste sind das Top-Thema der neuen Werdener Nachrichten. 


Gewinner und Verlierer der Europawahl 2019

Außerdem: Die Grünen sind die Gewinner der Europawahl 2019 – auch in Werden. Die Vorortpolitiker von SPD und CDU üben sich angesichts herber Verluste in Selbstkritik. Wir verraten die Reaktionen der Gewinner und Verlierer.


Drei Krankenhäuser in Werden

Und: Mit drei Krankenhäusern ist Werden überdurchschnittlich gut ausgestattet. Da ist es naheliegend, dass sich die Kliniken mit Spezialisierungen voneinander abheben wollen. Die Ruhrlandklinik etwa, die wie das St. Josef-Krankenhaus Teil der Universitätsmedizin Essen ist, hat sich als Zentrum für Lungenheilkunde und Schlafmedizin einen Namen gemacht. Das Evangelische Krankenhaus will nun mit einer Konzentration auf Innere Medizin sein Profil schärfen. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche
Der Wegfall des Schulbusses würde für Schulkinder aus Richtung Heisingen nach Werden bedeuten, dass sie am Stadtwaldplatz die Kreuzung überqueren und in einen anderen Bus umsteigen müssten. Ist das zumutbar? 

27 Mai

Werden wählt grün-schwarz

Die Stadt ist grün, das Land ist schwarz: So lässt sich sich im Wesentlichen das Ergebnis der Europawahl 2019 aus waddsicher Sicht zusammenfassen. Während im Stadtteil Werden, also Werden-Stadt, die Grünen mit 29,41 Prozent die Nase vorn haben, liegt in den Stadtteilen Heidhausen, Fischlaken, und Schuir die CDU vorn: in Heidhausen mit 31,14 Prozent, in Fischlaken mit 32,48 Prozent und in Schuir sogar mit 35,27 Prozent. Auch in Werden sind die Christdemokraten stark mit 28,59 Prozent. Und im Land sind die Grünen jeweils auf Platz 2: In Heidhausen mit 26,07 Prozent, in Fischlaken mit 27,1 Prozent, in Schuir mit 23,52 Prozent.

Mit Bedeutungsverlust hat die SPD auch im Werdener Raum zu kämpfen: In Werden reicht es nur für 16,83 Prozent, in Heidhausen für 15,93 Prozent, in Fischlaken für 16,54 Prozent und in Schuir für 15,39 Prozent.

Damit lässt sich der bundesweite Trend auch in Werden gut ablesen.

Wacker schlägt sich in Werden die FDP mit 7,78 Prozent, in Heidhausen sogar mit 9,44 Prozent, in Fischlaken mit 8,57 Prozent und in Schuir mit 7,39 Prozent.

Schwach auf der Brust zeigen sich im Essener Süden die Parteien der extremen Ränder. Die Rechtsaußen-Partei AfD schafft in Werden nur 5,69 Prozent, in Heidhausen 6,49 Prozent, in Fischlaken 6,27 Prozent und in Schuir 6,06 Prozent. Nahe an der völligen Bedeutungslosigkeit ist die Linke mit 3,62 Prozent in Werden, 3,15 Prozent in Heidhausen, nur 2 Prozent in Fischlaken und 3,03 Prozent in Schuir.

Erfreulich hoch liegt die Wahlbeteiligung: In Werden gaben 73,75 Prozent ihre Stimme ab, in Heidhausen 74,3 Prozent, in Fischlaken 75,28 Prozent und in Schuir 75,75 Prozent

Hier die Wahlergebnisse noch mal in Grafik-Form: