Einen tierischen Einsatz hatte die Feuerwehr Essen am Samstagnachmittag: Im Bereich der Baustelle am Wolfsbachtal in Schuir steckte ein vier Jahre altes Pferd in einer Schlammgrube fest. Der Besitzer war mit seinem Kaltblüter unterwegs, als er im Bereich der Baustelle einem LKW ausweichen wollte. Dabei geriet er samt Pferd in den unbefestigten Bereich und sank im Schlamm ein. Nachdem der Besitzer auch mit Hilfe der das Tier nicht aus aus der Zwangslage befreien konnte, alarmierte er die Feuerwehr.
Kameraden des Löschzuges Kettwig stiegen in Wathosen zum Pferd in die Grube hinab und gruben teilweise mit bloßen Händen die Vorderläufe frei. Gleichzeitig pumpten die Feuerwehrkräfte das Wasser in der Grube ab , so dass die Helfer Gurte unter dem Bauch des Pferds hindurchziehen konnten. Ein Bagger hob das Pferd dann aus der Grube: Nach zweieinhalb Stunden konnte es wieder sicheren Boden unter den Hufen spüren.
Der Besitzer wurde zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht, da das Pferd bei dem Ausweichversuch auf ihn gefallen war. Der Tierarzt konnte beim Pferd außer einer leichten Unterkühlung keine weitere Gesundheitsbeeinträchtigung feststellen.
Kostenpflichtiges Parken auf dem Feintuchwerkplatz im Gespräch
„In Werden ist das Parken ungewöhnlich billig: Mehr kostenpflichtige Parkplätze in der Werdener Altstadt fordert der Kreisverband Essen des Verkehrsclub Deutschland (VCD). „Der Verkehr mit privaten Kraftfahrzeugen muss zugunsten des öffentlichen Verkehrs eingeschränkt werden, wenn wir unsere Wohnorte wieder lebens- und liebenswert machen wollen“, sagt Hans Jörgens vom Vorstand des Essener VCD-Kreisverbands. So könnten die bislang 250 kostenfreie Parkplätze auf dem Feintuchwerkeplatz „mit einfachen Mitteln für kostenpflichtiges Parken hergerichtet werden“. „Dafür gibt es brauchbare Vorbilder aus anderen Städten“, heißt es in einer Stellungnahme zum Vergleich zwischen der Deutschen Umwelthilfe und der Stadt Essen.
Bonmann zieht Kandidatur zurück
Die Zeit für Michael Bonmann als Politiker in der Bezirksvertretung ist vorbei: Nachdem der CDU-Bezirksvorstand sich dem Votum des Bredeneyer Ortsverbands entgegenstellte und den einstigen Bezirksbürgermeister nicht für die Listenaufstellung für die Kommunalwahl im September empfohlen hatte, zog Bonmann seine Kandidatur zurück. Für seinen angestrebten Sitz im Rat will der vor allem parteiintern umstrittene Christdemokrat allerdings weiter kämpfen.
Die Sternsinger waren los
Sehr erfolgreich sind die Sternsinger durch Fischlaken und Heidhausen gezogen. In der Gemeinde Christi Himmelfahrt waren in diesem Jahr 18 Kinder in Begleitung von 17 Leitern fleißig. Es wurden knapp 5000 Euro und viele Süßigkeiten eingesammelt. Auch die Sternsinger der Gemeinde St. Kamillus sammelten, unterstützt von der Jona-Gemeinde in Heidhausen die Rekordsumme von 4837 Euro. Mit dem Geld werden Kinder im Libanon unterstützt. Die Gruppen wurden durchgehend freundlich empfangen und teilweise schon erwartet.
In Gerd Haehnels Band kann man spielen ohne Vorkenntnisse
„Seit über 35 Jahren habe ich den Wunsch Gitarre zu spielen.“ Vor vier bis fünf Jahren habe sich Christian Junker sogar eine gekauft. Doch näher ist er seinem Traum bislang nicht gekommen. „Ich habe keine Zeit gehabt, mich damit zu befassen“, räumt er ein – und ergänzt: „Vielleicht habe ich auch Angst.“ In der Salzgrotte Werden wagt er nun einen Schritt auf seinen Traum zu: Dort hat der pensionierte Musiklehrer Gerd Haehnel zum Schnupperkurs „In einer Band spielen ohne Vorkenntnisse“ eingeladen. Und Angst vor einem Musikinstrument zu nehmen, ist sein oberstes Gebot.
Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert Gebühren fürs Parken auf dem Platz der Werdener Feintuchwerke. Eine gute Idee?
„Helvetica gefällt mir besonders gut – Comic Sans und Calibri gehen gar nicht.“ Wer bei solcherlei Begrifflichkeiten nur spanisch versteht, der dürfte wohl nicht die Faszination teilen, die Leo Blume verspürt, wenn er sich mit Schriftsätzen auseinandersetzt. Denn der Elfjährige hat ein ungewöhnliches Hobby: Typographie. Und dass er sich da besonders gut auskennt, hat er bei der Aufzeichnung zur Fernsehshow „Klein gegen Groß“ unter Beweis gestellt. Am morgigen Samstagabend strahlt die ARD die Folge um 20.15 Uhr aus.
Parkverbote in der Altstadt irritieren Autofahrer
Einen Parkplatz in der Werdener Altstadt zu finden, ist mitunter kein leichtes Unterfangen. So sind neue Parkverbote in diesem Areal stets ein Ärgernis – besonders, wenn für die Autofahrer kein Grund für das Verbot ersichtlich ist. So sorgen auch die Parkverbotsschilder an der Heckstraße vor der Evangelischen Kirche und an der Joseph-Breuer-Straße für Ärger.
Vorbereitungen auf die Kommunalwahl 2020
Auch in Werden bereitet sich die SPD auf die Kommunalwahl vor: Die Kandidaten für Rat und Bezirksvertretung sind aufgestellt. Wen die Sozialdemokraten ins Rennen schicken wollen – und was der stellevertretende Bürgermeister Benjamin Brenk zum Rücktritt des früheren Bezirksbürgermeister Michael Bonmann sagt, verraten die neuen Werdener Nachrichten!
Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: Sind Samstagabend-Shows im Fernsehen noch zeitgemäß?
Das Franz-Sales-Haus soll neuer Pächter der Domstuben werden: Die katholische Propsteipfarrei St. Ludgerus in Werden plant am Standort des früheren Kolpinghaus an der Brückstraße weitreichende Neuerungen. Ein „attraktives gastronomisches Angebot für die Menschen vor Ort“ samt modernen einladenden Veranstaltungsräumen für Gruppen und Gremien der Pfarrei sowie für Vereine und Verbände im Stadtteil seien ebenso geplant wie barrierefreie Hotelzimmer. Heißt es aus der Pfarrei.
Traditionelle Nikolausfahrt mit historischer Lok
Außerdem gingen die Werdener Nachrichten mit der Hespertalbahn auf traditionelle Nikolausfahrt: Kinder aus benachteiligten Familien saßen in den vier Abteilwagen auf Einladung des ehemaligen Bürgermeisters Rolf Fliss und des Hespertalbahn-Vereins. Vornweg zog die Lok aus dem Baujahr 1956. Der Antrieb war echte Muskelarbeit, denn der Heizer sorgte mit dem Einschaufeln von Koks dafür, dass die notwendige Energie im Kessel brannte.
Ein Blick zurück und nach vorne
Außerdem ist in der letzten Ausgabe des Jahres wieder Zeit für einen großen Jahresrückblick: Was waren die Themen im Jahr 2019 die Werden Stadt und Land bewegten? Und natürlich richten wieder Vertreter Werdener Vereine, Institutionen und Parteien Neujahrs-Grußworte an die Leser der Werdener Nachrichten.
Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: Das Franz-Sales-Haus soll die Domstuben übernehmen. Eine gute Entscheidung?