12 Feb.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 07/2026: Karnevalsgala, Forensik-Streit, Dinner-Sieg und Volleyball-Frust

Festliche Gala bei der Karnevalssitzung von „Völl Freud“

Die Gala der Karnevalssitzung von Völl Freud begann nach dem Protokoll der Senatorenernennung von Norbert Siepmann mit dem Besuch des Prinzenpaars durchaus festlich. Wie viel Arbeit in der Dekoration des Saales gesteckt wurde, dem Design der Kostüme, dem Füllen der Becher mit neuem Logo und Richten des Buffets nebst Beschaffung der Getränke – all dies blieb den Gästen verborgen. Diese durften sich am Schautanz „Zauberwald“ der Jugendgarde ebenso erfreuen wie deren Gardetanz. Hildegard Brömmelstrote erfrischte mit ihrer Comedy und das Kinderprinzenpaar der Stadt Essen zeigte, das neue Tanzelemente durchaus auf Gegenliebe stoßen.


IGA 2027: Kritik am Stillstand rund um Haus Scheppen

Im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 sollte das Haus Scheppen am Baldeneysee zu einem zentralen Projekt der Stadt Essen werden, das durch umfassende Planungen und Bürgerbeteiligung vorangetrieben wurde. Hierfür wurden zwei Millionen Euro veranschlagt. Das Haus Scheppen selbst bleibt allerdings in seinem Dornröschenschlaf. „Das, was passiert, ist hochnotpeinlich“, so Ludger Hicking-Göbels als Sprecher der Grünen-Fraktion.


Forensik-Debatte: Offener Brief spricht von Missverständnis

Hohe Wellen im Essener Süden hat die Einlassung der Altenessener BSW-Politikerin Tina Endruschat in der Forensik-Diskussion geschlagen. Diese hatte sich – wie die Werdener Nachrichten berichteten – gegen angebliche Forderungen gewehrt, die vom Land und Landesverband Rheinland (LVR) in Heidhausen geplante Klinik lieber in nördlichere Stadtteile zu verpflanzen. Doch dies beruht auf ein Missverständnis, betont Werner Walther in einem offenen Brief an die Essener Stadtplanung.


Neues „Atelier Ma Vie“ in der Wigstraße setzt auf Upcycling

Ein wenig von dem nostalgischen Charme ist noch spürbar in Wassilios „Wadi“ Dimitriadis‘ altem Ladenlokal. „Das sagen viele“, lächelt Marika Ratajczak, die nun den vier Wänden an der Wigstraße ihren eigenen Stempel aufdrücken möchte. Denn während Wadi, der im August vergangenen Jahres überraschend verstarb, dort eigentlich einen Schuh- und Schlüsseldienst betrieb, der jedoch zugleich Antiquariat war, haben auch bei seiner Nachfolgerin alte Schätzchen Platz. Doch verleiht sie in die Jahre gekommenen Möbelstücken buchstäblich neuen Glanz: Mit Farbe, Pfiff und viel Fantasie verhilft sie abgeranzten Schränken, Kommoden, Tischen und Stühlen zu neuem Leben. „Upcycling“ heißt dieses Konzept, mit dem die Inhaberin vom „Atelier Ma Vie“, so der neue Name des Geschäfts, auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten will.


„Das perfekte Dinner“: Gewinner zu Gast bei Kettner – und mit Spende

Von dem kann ich noch etwas lernen“, lacht Jürgen Kettner – und das will etwas heißen, ist das Werdener Restaurant des Steirischen Sternekochs doch unlängst vom Magazin „Feinschmeckrer“ zum besten Österreicher in Deutschland ausgezeichnet worden. Umso größer wiegt das Kompliment, das er Kolja Eikelmann gemacht hat: Der Werdener hat im Januar die Ruhrpott-Edition von „Das perfekte Dinner“ gewonnen. „Eine knappe Kiste“, lächelt er beim Nachtreffen in „Kettner’s Kamota“: Mit der Einladung an seine Konkurrenten in diese gute Gastrostube hat er ein Versprechen wahr gemacht, das er am Ende seiner Sendung gegeben hat. Auch sein zweites Versprechen löst er ein: Von den 3000 Euro der Gewinnsumme spendet er 1000 Euro an das Projekt Children for a better world.“


Volleyball: Bitteres Wochenende für die Teams

Es war kein gutes Wochenende für die Volleyballer. Erst scheitert die wU16 in der Quali B knapp als Dritte, dann verliert die zweite Herrenmannschaft und ist nun endgültig auf Schützenhilfe angewiesen, um doch noch die Aufstiegsrelegation zu erreichen.


Himmlische Farbspiele am Baldeneysee

17 Juli

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 29/2025: ausgezeichnete Schüler, grüne Visionen und elektronische Beats

Traditionelle „Ehrung der Besten“ am Gymnasium Werden

Am letzten Schultag vor den Sommerferien fand am Gymnasium Essen-Werden traditionell die „Ehrung der Besten“ statt. In der festlich gefüllten Aula wurden rund 130 Schülerinnen und Schüler für ihre besonderen Leistungen im schulischen und außerschulischen Bereich ausgezeichnet. Sie erhielten als Anerkennung den „Schulorden“, begleitet von großem Applaus der Schulgemeinschaft. Die Geehrten hatten sich im Laufe des Schuljahres nicht nur im Unterricht, sondern auch in zahlreichen Wettbewerben und Projekten engagiert. Besonders in den Bereichen Musik, Sport, Sprachen, Mathematik und Naturwissenschaften wurden beachtliche Erfolge erzielt, lobt die Schulleitung.


Smag Sundance bringt Festivalstimmung an den See

Der Sommer ist da – und das bedeutet auch: Samstag verwandelte sich der Seaside Beach am Baldeneysee wiederholt in die vielleicht schönste Festival-Location des Ruhrgebiets für Fans der elektronischen Musik. Beim Smag Sundance Open Air feierten tausende Besucher ausgelassen, begleitet von mitreißenden Beats und sommerlicher Stimmung unter freiem Himmel. Für den perfekten Sound sorgten die vielen Techniker und vor allem bekannte DJs. Denn Diskjockeys sind hier die Bühnenstars, also Personen, die Musik für das Publikum auswählen, abspielen oder auch mischen: Künstler wie Moguai, Plastik Funk und Oliver Magenta begeisterten das Publikum mit ihren Sets und brachten die Plattenteller zum Glühen.


CDU-Stammtisch: Radweg nach Velbert sorgt für Diskussion

Der Radweg zwischen Werden und Velbert „gehört zu den leicht pflückbaren, niedrig hängenden Früchten“, so Stefan Kuczera. Nicht alle im Publikum sahen dies mit der gleichen Zuversicht. Kuczera wurde vor fünf Jahren zum Beigeordneten und Leiter im Bereich Planung beim Regionalverband Ruhr (RVR) gewählt. Eine Wahl, für die der Werdener CDU-Politiker Hanslothar Kranz noch mitgestimmt hatte, wie dieser betonte. Plarent Kazani, Kulturbeauftragter in der Bezirksvertretung IX (Werden, Bredeney, Kettwig und Schuir) und gewählter Ratskandidat, lud Kuczera in die Aula des Gymnasiums Werden zum „Stammtisch“ der CDU Werden ein. Es sind nicht gerade „Fahrtwindtränen“, die Radlern aus den Augen schießen, wenn sie von der Planungs- und Bauzeit von 20 Jahren hören, die die Umsetzung einer Radschnellverbindung braucht. Wenn man es in den einfachen Fällen in 13 Jahren hinbekommt, hat man gute Ressourcen, Geld und Mitarbeiter, so der Fachmann. Da Radwege wie klassische Landesstraßen geplant und gebaut werden müssen, brauchen auch sie heuer eben eine Planfeststellung.


Klimagerecht-mobil: Rundgang durch die Werdener Innenstadt

Zu einem Rundgang durch Werden hatte die „Initiative Klimagerecht-mobil-Werden“ eingeladen, um auf Möglichkeiten für mehr Aufenthaltsqualität in der Werdener Innenstadt aufmerksam zu machen. Der Tag mit hohen Sommertemperaturen sollte Anschauungsmaterial für mögliche Veränderungen zu geben.


Vegetarischer „Kaiman“ gegen die Wasserpest

Scharfe Zähne hat er, der „Kaiman“, der fortan auf dem Baldeneysee seine Kreise ziehen soll. Angst sollten Nutzer des Sees aber nicht vor ihm haben, denn: „Unser Kaiman ist vegetarisch“, versichert Thomas Kufen. Das Boot, das den Namen der Alligator-Unterart trägt, soll nämlich künftig als zweites Mähboot der als „Wasserpest“ bekannten Wasserpflanze Elodea den Garaus machen. „Sie stellt eine große Beeinträchtigung des Wassersports dar“, so Essens Oberbürgermeister am vergangenen Mittwoch während der Bootstaufe am Hafen Scheppen. „Man kann ihr beim Wachsen zusehen, so rasant schießt sie in die Höhe.“ Momentan dürfte das jedoch eher schwerfallen, denn in diesem Jahr hat die Elodea auf dem Baldeneysee noch keine großen Schwierigkeiten bereitet.


Hochbegabt: Nico Lerche ist seiner Zeit voraus

Dass Nico Lerche aus Heidhausen ein spezieller Fall werden könnte, stellte sich schon bei der U7-Früherkennungsuntersuchung beim Kinderarzt in Werden heraus. Der gerade einmal Zweijährige begann unvermittelt, Buchstaben vorzulesen. Nur wenige Wochen später konnte er lesen. Nico gehört zu den zwei Prozent der deutschen Bevölkerung, die als hochbegabt gelten, also auf einen IQ-Wert über 130 getestet wurden. Und er liegt weit über dieser Marke. Bereits mit vier Jahren eingeschult, geht er aktuell ins 3. Schuljahr der Ludgerusschule, nimmt bereits Stoff der Vierten durch und wird nach den Sommerferien ins 5. Schuljahr aufrücken. Als immer noch Sechsjähriger. Zu einem Zeitpunkt, an dem er eigentlich erst eingeschult würde. Sein Weg wird ihn nach Mülheim führen auf eine private Schule für Hochbegabte.

10 Juli

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 28/2025: Ludgerussäule, Schützenfest und Festival

Sanierung der Ludgerussäule sorgt für Verkehrsbehinderungen

Mit dem Start der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen an der Säule des Ludgerusbrunnens am Montag haben die Arbeiten an einem der markantesten Wahrzeichen Werdens begonnen. Zur Vorbereitung wurde der Brunnen auf dem Werdener Markt eingerüstet und weiträumig abgesperrt. Am Dienstagmorgen erfolgte die Demontage der Basaltsäule mithilfe eines Krans. Sie wurde anschließend in die Restaurierungswerkstatt von Roland Berns überführt, wo sie im Auftrag der Schmiede Duisburg instand gesetzt wird.


Sperrungen und Verkehrsführung rund um den Markt

Im Zuge der Demontage wurde der fußläufige Bereich rund um den Brunnen ab Montag gesperrt. Der Durchgang zwischen Abteistraße und Brückstraße blieb jedoch weiterhin möglich. Ab Dienstag kam es zu weiteren Einschränkungen im Straßenverkehr: Die linke der beiden Linksabbiegerspuren der Abteistraße in Richtung Brückstraße/Heckstraße sowie die linke Fahrspur der Brückstraße zwischen Hausnummer 75 und der Einmündung Heckstraße wurden gesperrt. Nach Abschluss der Arbeiten wurden die Sperrungen ab Mittwoch wieder aufgehoben. Mit einer erneuten Platzsperrung ist im Zuge der Wiederaufstellung der Brunnenanlage zu rechnen.


Schützenfest „Gut Schuss“ in Fischlaken startet

Am heutigen Freitag beginnt das Schützenfest um 17 Uhr mit dem Treffen befreundeter Vereine auf dem Vorplatz des Bergfriedhofs. Gemeinsam marschieren die Bürgerschützen von „Gut Schuss“  (BGS) mit musikalischer Begleitung zur Totenehrung auf den Bergfriedhof und später zum Vereinsheim hinter dem Saal Christi Himmelfahrt – der Marschweg beträgt etwa 950 Meter. Zwischen 18 und 18.30 Uhr treffen die Teilnehmenden dort ein. Im Anschluss sind alle Mitglieder des Bürgerschützenvereins laden zu einem gemütlichen Beisammensein ein.


„SMAG Sundance“-Festival bringt volle Straßen rund um den Baldeneysee

Am Samstag findet im Seaside Beach Baldeney das „SMAG Sundance“-Festival statt. Daher ist am See mit einem erhöhten Besucher- und damit auch Verkehrsaufkommen zu rechnen. Hierbei wird es zu Verkehrseinschränkungen kommen.

Am Samstag wird die Lerchenstraße in Fahrtrichtung Werden (bergab) vom Ende der Bebauung bis zur Kreuzung mit der Freiherr-vom-Stein-Straße zum „halbhüftigen Parken“ freigegeben. Durch diese Maßnahme können auf rund 1 500 Metern rund 250 weitere Parkplätze geschaffen werden.

Mehr in der aktuellen Ausgabe!


Die Bilder der Woche

First Friday Hawaii 2025
Gemeinsam enthüllten Barbara Schröder, Oberbürgermeister Thomas Kufen, Michael Gaigalat und der Künstler Johannes Brus die Betonfigur des ruhenden Löwen.
Feuerwehrfest der Feuerwehr Werden
Die blühenden Baumscheiben am Rand der Heckstraße stießen bei den Teilnehmern des „Klimawandel“-Rundgangs auf große Begeisterung.
22 Mai

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 21/2025: Pop-Up-Taufen, Bulli-Jubiläum und ein Vorlesewettbewerb der Extraklasse

Spontane Taufen vor der Evangelischen Kirche

Birte Smieja, Sprecherin von „Segen45“ war am Ende „froh und glücklich“: Nicht nur zwei Zweijährige, auch zwei Erwachsene fanden sich neben weiteren Kindern und Jugendlichen unter den insgesamt 23 Täuflingen, die das Angebot der spontanen „Pop-Up-Taufe“ vor der Evangelischen Kirche wahrnehmen wollten. Wir wissen nicht, was heute auf uns zukommt“, sagt Birte Smieja fröhlich. Das wissen sie wirklich nicht, der Ablaufplan hinter Gayk ist noch leer. Wer zuerst kommt, kann sich den ersten Slot sichern und darf wählen, wo er getauft wird: am Taufbecken, in der Nische, an der Orgel oder im Planschbecken. Nach dem Gespräch werden die Täuflinge mit einem von ihnen ausgesuchtem Lied und Taufspruch durch das Prozedere in der Kirche gehen.


Beschwerden am Baldeneysee: „Haus am See“ muss schließen

Seit in diesem Jahr ein neuer Betreiber das „Haus am See“ am Hardenbergufer, Ecke Harnscheidts Höfe, übernommen hat, haben sich die Beschwerden von Anrainern, Fußgängern und Radfahrern vermehrt. Denn offenbar missachten zunehmend Gäste, die mit dem Auto unterwegs sind, das Fahrverbot entlang der Flaniermeile auf der Werdener Seite des Baldeneysees. Nach einer gemeinsamen Kontrolle der Polizei und unterschiedlichen städtischen Ämtern am vergangenen Samstagabend hat der Betrieb nun vorläufig schließen müssen, bestätigt die Stadt Essen. Für den Betreiber ist dies kein Grund zur Sorge: „Solche Kontrollen sind normal“, findet er.


Literatur mit Leidenschaft: Vorlesewettbewerb bei Schmitz

Die Werdener Buchhandlung Schmitz hat einen hochklassigen Landesentscheid des Vorlesewettbewerbes organisiert – und Daniel Henschke saß mittendrin. In der Jury. Für die Werdener Nachrichten berichtet er „hautnah“ vom Wettbewerb: „Wir sitzen zu fünft am Jurytisch. Ein schneller Rundblick: Ich bin der Alterspräsident, auweia. Felix Herzenbruch zählt süße 32 Lenze und war Fußballprofi bei Rot-Weiss Essen. Nun kickt er immer noch in der Oberliga, studiert aber auch Lehramt und unterrichtet als Projektlehrer. Und hat ein Fußballbuch geschrieben. Hanna Buiting arbeitet als freie Autorin, Publizistin und Coach, hat vor 22 Jahren selbst beim Vorlesewettbewerb mitgemacht, denn auch sie wurde 1992 geboren. Ich bin also fast so alt wie die beiden zusammen. Oh je. Der Jörg Hilbert ist kaum jünger als ich, gerade einmal fünf Monate. Und Kinderbuchautor. Und Illustrator. Ich sage nur „Ritter Rost“, und das ist noch lange nicht alles: Schriftsteller Joachim Ringelnatz ist sein Urgroßonkel dritten Grades. Wow. Die Mareike Niehaus arbeitet bei Schmitzjunior. Wer nicht weiß, welches Kinder- oder Jugendbuch er kaufen soll, der fragt die Mareike. Die ist aber auch Vorleserin von Beruf. Und eine tolle Geschichtenerzählerin. Und was weiß ich noch alles. Was habe ich eigentlich verloren unter all‘ diesen Könnern?


Fußball in Werden: Aufstiegschancen und ein starker Saisonabschluss

Der SC Werden-Heidhausen hat am Sonntag seinen ersten Matchball zum Aufstieg in die Landesliga. Die Damen verabschiedeten sich mit einem Kantersieg aus der Saison. Das Spiel der 2. Herren gegen FC Blau-Gelb Überruhr II fiel aus, die Gäste traten nicht an. Die drei Punkte helfen nichts mehr im Aufstiegskampf, da weder der SV Leithe noch der FSV Kettwig einzuholen sein werden. Die „Dreite“ unterlag dem neuen Tabellenführer, doch das Ergebnis spiegelt das Spiel nicht wider.


Bulli-Freunde feiern in der Deichklause

Seit sicher mehr als zehn Jahren treffen sich die VW-„Bullis“ alljährlich auf dem Campingplatz Deichklause. Nun bei Irina Werres, doch die Freundschaft begann schon mit deren Mutter, Brigitte Brach. Seit 2004 existiert der Verein IG T2. Jürgen Strathmann lädt fürs Ruhrgebiet zu Stammtischen, Treffen und in diesem Jahr zum Jubiläum: 75 Jahre Bulli wollen gefeiert werden.

18 Juli

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 29/2024

Feierlichkeiten zum 200. Geburtstag des Alten Friedhofs Werden ziehen viele Besucher an

Das „Friedhofsgeflüster“, das der Geschichts- und Kulturverein Werden auf dem Alten Friedhof Werden anlässlich dessen 200. Geburtstag veranstaltet hat, zog am vergangenen Sonntag bei bestem Sommerwetter viele Besucher an. Musikalische Begleitung der Feierlichkeiten gab es vom Folkwang-Posaunenquartett.


Blumenampeln für die Werdener Altstadt

In vielen Fußgängerzonen in Innenstädten sind sie ein gerngesehener Blickfang, die Kübel voller Blumenpracht, die vornehmlich an Laternenpfählen hängen. Rainer Ringhoff ist der Meinung: Diese Blumenampeln würden auch die Werdener Altstadt gehörig aufwerten. Doch beim Gedanken belässt er es nicht: Zusammen mit der Fleischerei Bremen hat er begonnen, Geld für das Projekt zu sammeln. Doch ganz so einfach, wie er sich es vorstellt, ist die Angelegenheit nicht: „Es hapert an Formalitäten“, ärgert sich der engagierte Fischlaker Architekt.


Schlechte Wasserqualität am Seaside Beach Baldeneysee sorgt für Unmut

Mit nur einem „Ausreichend“ hat das NRW-Umweltministerium die Wasserqualität der Badestelle Seaside Beach Baldeneysee bewertet. Grund für diese vergleichsweise schlechte Bewertung, die sich aufs vergangene Jahr bezieht, ist laut Ruhrverband der nasse Sommer 2023: Diesem war geschuldet, dass die Badestelle häufig geschlossen blieb.


Festival am Baldeneysee: Elektronische Beats und sommerliche Stimmung begeistern Besucher

DJs und tausende Festival-Besucher badeten am Baldeneysee akustisch in elektronischer Musik. Auch das Wetter spielte mit. Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen genossen viele die besondere Atmosphäre am Seaside Beach, stärkten sich an den zahlreichen Getränkeständen und Food Trucks oder machten einfach eine versonnene Pause, lauschten den pulsierenden Beats von den Elektrobühnen und stimmten sich auf den nächsten Auftritt ein.


Werdener Imbisskultur: Die legendäre Geschichte von „Pommes-“ und „Porno-Erwin“

Wir erzählen waddische Geschichte und Geschichten: heute ein Stück Werdener Imbisskultur: die Geschichte von Erwin Hoffmann (1931 – 1986). Mit seinen eigenen Worten: „Es ist mir als erster Werdener gelungen, den Kartoffel, der unterirdisch war, zu veredeln.“ Seine Markenzeichen: Pommes und nackte Hähnchen, die gut sichtbar im Fenster rotierten – „Porno“ am helllichten Tag. Davon, aber nicht nur, rühren seine beiden bekanntesten Spitznamen: „Pommes-“ und „Porno-Erwin“. Um den beliebten Werdener ereignete sich ein tragischer Krimi. Der profane wie spezifische Anlass: zwei automatische Fleischschneider, mit denen Schaschlikstücke portioniert werden.


Abstimmen bei unserer Frage der Woche: Sind Blumenampeln für die Werdener Altstadt eine gute Idee?