08 Jan.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 02/2026: Bundesverdienstkreuz, Reparaturcafé und Winterimpressionen

Elisabeth Müller erhält Bundesverdienstkreuz

„Eigentlich bedeutet mir das nichts.“ Fast verschämt lächelt Elisabeth Müller, als sie auf das Bundesverdienstkreuz zeigt, das an der Wand im Flur ihrer Wohnung in der Dückerstraße hängt. Ende November bekam sie die hohe Auszeichnung am Bande im Essener Rathaus von Oberbürgermeister Thomas Kufen verliehen. Nun hängt der Orden gleich neben den Bürgertaler, mit dem sie ein Jahr zuvor ausgezeichnet worden ist. „Aber ich kann das nutzen, um für den Wünschewagen Werbung zu machen.“

Die einstige Ordensschwester hat das Projekt, das Todkranken letzte Wünsche erfüllt, vor knapp zwölf Jahren mitinitiiert – und ist dort noch heute aktiv. Rund 110 Wünsche hat sie miterfüllen können. „Ich bin ganz dankbar und demütig, dass ich das überhaupt noch kann“, unterstreicht die 83-Jährige.


Wahl des Kirchenvorstands in St. Ludgerus bestätigt

Die Wahl des neuen Kirchenvorstands in St. Ludgerus gilt als rechtmäßig: Nachdem der bestehende Kirchenvorstand bereits eingegangene Einsprüche geprüft und zurückgewiesen hatte, hat nun auch der Generalvikar des Bistums Essen diesen Bescheid rechtmäßig bestätigt.


Zehn Jahre Reparaturcafé im Haus Fuhr

„Weg damit!“ – Defekte Gegenstände werden oft sofort durch Neues ersetzt. Dabei können viele Dinge im Reparaturcafé instandgesetzt werden, das bald sein zehnjähriges Bestehen feiert: Im Januar 2016 haben ehrenamtliche Reparateure erstmals das Haus Fuhr in eine bestens ausgerüstete Werkstatt verwandelt – und auch jetzt noch lädt der Treff jeden zweiten Samstag im Monat von 15 bis 18 Uhr ein, sich für mehr Nachhaltigkeit und gegen den Wegwerfwahn zu engagieren.

Menschen erhalten beim Reparaturcafé Hilfe von ehrenamtlichen Fachleuten bei der Instandsetzung ihrer Gegenstände sowie Kaffee, Kuchen und einen Raum für Begegnungen und Austausch.


Bonian Tian wird Professor an der Folkwang Universität

Der Cellist Bonian Tian ist international bekannter Solist und ein gefragter Lehrer an verschiedenen Hochschulen. Er gewann zahlreiche internationale Wettbewerbe, trat schon mit geradezu unzählig vielen Orchestern auf. Tian gab Celloabende in Berlin und Köln, im Wiener Musikverein, im Lincoln Center New York City, im Kopenhagener Tivoli Konzertsaal, im Seoul Centre for Culture and Music und während einer Privataudienz bei Königin Margrethe II. von Dänemark.

Nun übernahm der 39-Jährige einen Lehrstuhl an der Folkwang Universität der Künste.

Bonian Tian

Der in China Geborene lebt seit 2005 in Deutschland: „Ich habe viel von diesem Land gelernt. Hier gibt es gute Arbeitsmöglichkeiten für Musiker. Da ist es ein schönes Gefühl, etwas zurückgeben zu können. Ich genieße es, mit jungen Musikern arbeiten zu dürfen. Ich sehe in glückliche Augen, und das ist immer ein besonderer Moment.“


SC Werden-Heidhausen sucht neuen Torwart

Der SC Werden-Heidhausen hofft, dass ihm bald ein neuer Torwart für die Landesliga ins Netz geht: Denn Stammkeeper Marcel Niehaus ist  nach  seiner Roten Karte in Schönebeck für zwei Pflichtspiele gesperrt.  Er  war  gut ersetzt worden  von Stefan Cvetkovic. Doch der hat den Verein verlassen. Der eigentliche zweite Mann Marcel Wagener ist dauerverletzt.

Weitere Abgänge  sind  Fynn  Roß, Abdelmalik  El  Ouriachi  und Aurel Jahaj. Für die Restrunde ist das große Ziel der Klassenerhalt.


Leo Blume gewinnt KI-Wettbewerb

„Wir verstehen zu wenig, wie Künstliche Intelligenz funktioniert.“ Lange Zeit schon beschäftigt sich Leo Blume mit dem Thema KI. Vor allem Sprachmodelle wie Chat-GPT interessieren sie. Schon mit 17 hat die frühere Abiturientin des Gymnasiums Werden jetzt ein Informatik-Studium an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen begonnen, arbeitet dort gleichzeitig als studentische Hilfskraft, damit sie ihr Lieblingsthema auch in Forschung und Lehre beackern kann.

Mit dem Sieg eines KI-Bundeswettbewerbs hat die Hochbegabte nun für Furore gemacht: Sie hat eine App entwickelt, die das Verhalten von Sprachmodellen erklärbar machen soll. Dass Leo Blume hochbegabt ist, hat sich schon früh gezeigt. „Ich meine, ich war drei oder vier Jahre alt“, sagt sie. Da habe Leo schon rudimentär lesen und schreiben können. „Und dann habe ich einfach einen IQ-Test gemacht. Dabei wurde festgestellt, dass ich hochintelligent bin.“

Damals war Leo noch ein „Er“. Doch in den vergangenen Jahren hat Leo einen Prozess durchgemacht, in dem sie sich zu einer Frau transformiert hat: „Ich fühle mich als weiblich“, stellt die 17-Jährige fest.


Werden im Schnee – Winterimpressionen aus der Leserschaft

Der Schneefall hat in den vergangenen Tagen Werden Stadt und Land in ein echtes Winterwunderland verwandelt. Wir veröffentlichen schöne Schneefotos der Leserinnen und Leser.

11 Dez.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 50/2025: Kritik an Kirchenwahl, Brückensanierung, Zirkus, Fußball und Honig

Unmut über Kirchenvorstandswahl in Werden

„Das war ja wohl eine Werdener-Witz-Wahl!“, schimpft Rainer Ringhoff. Wie im gesamten Bistum Essen und auch in ganz NRW stand für die katholischen Kirchenmitglieder vor rund einem Monat, am Wochenende zum 8. und 9. November, die Wahl des Kirchenvorstands in der Propsteipfarrei St. Ludgerus an. Doch am Wahlprozedere in Werden Stadt und Land hagelt es Kritik.


Brückensanierung wird deutlich teurer

Die geplante Sanierung der Gustav-Heinemann-Brücke in Werden wird deutlich teurer als ursprünglich gedacht: Die Stadt rechnet inzwischen mit Gesamtkosten von 3,264 Millionen Euro – mehr als doppelt so viel als die einst veranschlagten 1,423 Millionen Euro. Dies geht aus einer Verwaltungsvorlage hervor, die der Rat in seiner Sitzung am vergangenen Mittwoch einstimmig beschlossen hat.


Neue Ausgabe „Geschichten aus der Werdener Geschichte“ vorgestellt

227 Seiten stark, zum 23. Mal frisch auf dem Lesetisch: Die neuen „Geschichten aus der Werdener Geschichte“ wurden in der Aula des Gymnasiums Werden vorgestellt. Erfreulicherweise reich bebildert, veranschaulichen die Berichte ihren Fokus auf die Vergangenheit sehr anschaulich. Der Bogen ist zeitlich weit gespannt: Vom Holztor der Alteburg handeln sie und suchen Erkenntnisse aus dem 5. Jahrhundert vor Christus. Dem Autoren Sebastian Senczek ist seine Begeisterung anzuhören, hier zu forschen. Es sei „extrem spannend und direkt hier vor der Haustüre“, die vor 100 Jahren begonnenen Ausgrabungen, deren Dokumentation weitgehend verschollen ist, wieder aufzunehmen. Im nächsten Sommer wird es weitergehen, so der Stadtarchäologe.


Dromedar-Flüsterer im Essener Weihnachtscircus

„Das hatten wir hier in Essen noch nie“, frohlockt Alexander Neigert, Sprecher des „Essener Weihnachtscircus“, der das Löwental auf dem Knaus Campingplatz in Werden von Donnerstag, 18. Dezember, bis Dienstag, 6. Januar, bereits zum achten Mal in eine magische Traumwelt verwandelt. „Wir haben in diesem Jahr einen Dromedar-Flüsterer dabei.“ Besagter „Flüsterer“ ist Daniel Bügler. Er trainiert auch Königspudel und ist zudem ein Meister der Balance.


Schwarzer Spieltag für SC Werden-Heidhausen

Der SC Werden-Heidhausen würde gerne den 7. Dezember 2025 aus dem Kalender streichen. Wo müssen die Kicker aus dem Löwental sich da melden? Ihre Bilanz an diesem trüben 2. Adventssonntag lautete fünf Spiele, fünf teils empfindliche Niederlagen. Allen voran der Landesligist, der erheblich schwächelte. Gegen den VfB Speldorf kassiertte man daheim ein 0:4. Die SC-Reserve ist ihre Tabellenführung los. Allerdings liegt die Zwote, wie auch die „Dreite“, auf einem Aufstiegsplatz. Für drei Teams ist bereits die Winterpause angebrochen, doch 1. Herren und die Damen müssen noch einmal ran.


Nikolausabend am Mariengymnasium: „Pakjesavond“ wie in Holland

„Pakjesavond“ – zu gut Deutsch „Päckchenabend“ – so nennen die Holländer den Nikolausabend, den die niederländischen Nachbarn am 5. Dezember feiern. „Bei uns ist der Nikolausabend fast noch wichtiger als Weihnachten“, berichtet Elena. Die elfjährige Schülerin stammt aus den Niederlanden und freut sich, dass auch am Mariengymnasium, an dem sie die Klasse 6a besucht, nun dieses Fest feiert – mit Poffertjes, Chocomel und allem, was dazugehört. Dafür hat ihre Klasse zusammen mit einigen Siebenern einen kleinen, holländischen Weihnachtsmarkt auf die Beine gestellt.


Goldmedaille für Honig aus Heidhausen

2012 war es, da sammelte Christian Gessner-Pröschs Verwandtschaft zu dessen Geburtstag Geld, damit er sich endlich einen neuen Laptop kaufen kann. Doch der Biologielehrer hatte anderes im Sinn: Er schaffte sich dafür Bienenvölker an und las sich kräftig in die Materie ein. „Ohne Kurs, alles autodidaktisch“ hat er alles gelernt, was man als Hobbyimker wissen muss.

Mit Erfolg: Aus den ersten beiden sind heute 15 bis 20 Bienenvölker geworden, die Gessner-Prösch auf den Feldern des Bischof-Hofes in den Heidhauser Höhen betreut. Seinen Bienen hat der 41-Jährige nun sogar eine besondere Auszeichnung zu verdanken: Der Imkerverbandes Rheinland verlieh dem süßen Heidhauser Honig jüngst in Köln-Porz die Leistungsmedaille in Gold.

18 März

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 12/2021

Psychatrische Klinik soll in Heidhausen entstehen

„Das Projekt ist eine richtig gute Sache, die betroffenen Frauen sehr helfen wird.“ Im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) man davon überzeugt, dass die psychiatrische Klinik, die das Land NRW in Heidhausen errichten lassen will, ein wichtiges Projekt ist– nicht zuletzt soll damit die erste Klinik im Land entstehen, die sich ausschließlich um die Behandlung straffällig gewordener, psychisch erkrankter Frauen kümmert. Seitdem diese Pläne in der vergangenen Woche publik geworden sind, mahnen politische Vertreter fast aller Parteien mit Blick auf die Anwohner an, dass nun vor allem eins wichtig ist: Transparenz


Wanderbaustelle der Telekom sorgt für Frust

Mitte Dezember flatterte den Haushalten in den Fischlaker Höfen ein wichtiger Brief ins Haus. Eine Wanderbaustelle wurde darin angekündigt, es sollen Kabelschutzrohre unter den Fischlaker Höfen und Niermanns Weg verlegt werden. Eine Bauvorleistung für den Glasfaserausbau, federführend ist hier die Deutsche Telekom. Noch im selben Monat sollte es losgehen, enden voraussichtlich am 31. Januar. Doch zwei Monate nach dieser Frist ist die Straße immer noch streckenweise aufgerissen. Der Frust bei den Anwohnerinnen wächst, denn mit den Arbeiten häuften sich auch die Probleme. Frustriert berichtet Walburga Küthen: „Entweder gab es mal kein Wasser oder kein Telefon, dann war die eine Straßenseite ohne Wasser, dann wieder die andere. Aber vorher Bescheid bekommen haben wir so gut wie gar nicht. Uns traf es mehrmals völlig unvorbereitet.“ 


Was wird aus den ehemaligen Domstuben?

Zu zwei Pfarrversammlungen lädt die Propstpfarrei St. Ludgerus ein – pandemiebedingt finden diese diesmal nur digital statt. Doch nicht nur aus virologischer Sicht scheint dies eine gute Lösung, denn an geeigneten Räumlichkeiten mangelt es der Pfarrei aktuell ohnehin: An den einstigen Domstuben jedenfalls herrscht seit über einem Jahr Stillstand. So sind die Erwartungen groß, ob denn die Pfarrei am 24. und 25. März Neuigkeiten betreffs der Zukunft der früher so beliebten Gastronomie samt ihrer für viele Vereine und Gemeindemitglieder wichtigen Versammlungsräume preisgeben wird. Bislang hüllt sich Propst Jürgen Schmidt zu diesem Thema nämlich beharrlich in Schweigen. 


Offenes Internet und Digitalisierung in Werden

Schon aus Eigennutz befasste sich die BV IX mit dem Vorschlag, mehr offenes WLAN im Stadtbezirk einzurichten. Eigentlich sollte bereits im Januar die neue digitale Sitzungsarbeit vorgestellt werden, so Verwaltungsbeauftragte Brigitte Harti. In absehbarer Zeit verschwinden die dicken Papierstapel von den Sitzungstischen. Schon 2016 fasste der Stadtrat den Beschluss, die Arbeit in den Gremien zu digitalisieren


Hinter den Kulissen der Werdener Kochshow „Die Cookies“

„Wir wollten doof gesagt, einfach mal was machen.“ André Gantenberg und Nico Anselm Glanz haben letzten Sonntag die erste Folge ihrer neuen Kochshow veröffentlicht. Die beiden 37- und 38-Jährigen, die sich zusammen „Die Cookies“ nennen, laden von nun an jeden Sonntag eine neue Folge auf ihrem gleichnamigen Youtube-Kanal hoch. Den Werdener Nachrichten serviert das Duo die Geschichte hinter der Show. 

https://www.youtube.com/watch?v=H1ElXZgazrE

Abstimmen bei unserer Frage der Woche: 
Wünschen sie sich mehr WLAN an öffentlichen Orten? 

21 Nov.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 47/2019

Die Arbeiten an der Brücke zur Brehminsel fangen an.


Neue Diskussion um Wohnbebauung?

Das Bürgerforum zur Wohnbebauung in der Stadt Essen hatte für den Essener Süden eigentlich ein erfreuliches Ergebnis gebracht. Der Bezirk IX (Werden/Kettwig/Bredeney) war der einzige in der ganzen Stadt, in denen keine Flächen als geeignet angesehen worden sind. Doch in den übrigen Bezirken regt sich Widerstand – und das scheint auch hier die Diskussion neu anzufachen: Wie der vergangene Stammtisch der CDU Werden zeigt, ist gerade im Werdener Land weiterhin die Angst groß, dass auch hier noch freie Flächen zugebaut werden könnten. 


Offener Brief an die St.-Ludgerus-Gemeinde

Mit einem offenen Brief wenden sich die Ortsverbände Werden und Heidhausen/Fischlaken der CDU an die St.-Ludgerus-Gemeine: Darin fordern Hanslothar Kranz, Vorsitzender der CDU Werden, seine Stellvertreterin Martina Schürmann und Yannick Lubisch, Vorsitzender der CDU Heidhausen-Fischlaken, Propst Jürgen Schmidt und den Gemeindevorstand auf, bei der Planung der Zukunft der Gaststätte auch die Bedürfnisse der Vereine und andere Gruppen nicht außer Acht zu lassen.  


Wirbel um Versetzung bei Kita

Viele Kinder, die die Kita Pusteblume besuchen, verstehen die Welt nicht mehr. Jeden Morgen gehen sie gern zur Kindertagesstätte an der Heckstraße. Eine der Gründe ist die Erzieherin Elena K. „Sie ist eine sehr gute Bezugsperson“, sagt auch Faruk Sari, Vater der zweijährigen Hüma, die die „Eichhörnchen“-Gruppe der Kita besucht – die Gruppe, die Elena K. bislang betreut. Umso überraschter waren er und andere Eltern, als sie erfahren haben, dass das Diakoniewerk als Träger die Erzieherin kurzfristig versetzen will: Bereits zum 1. Dezember soll sie an einer anderen Kita ihren Dienst antreten. Die Eltern sind verärgert.


Wandgemälde mit Haltung

Vorsichtig trägt Sarah mit dem Pinsel Farbe auf die Betonwand am Zugang zur Joseph-Breuer-Straße an der Ruhr auf. Zusammen mit einigen ihrer Mitschüler lässt sie ein eindrucksvolles Wandgemälde aus unterschiedlichen Motiven entstehen. Sarahs Motiv ist durchaus typisch für die Friday-for-Future-Generation: Die Schülerin malt an einer Erdkugel, die von unterschiedlichen Händen gehalten wird. Oben drauf machen sich qualmende Fabrikschlote breit, die jedoch von mächtigen Bäumen – und einem Windrad – überragt werden. „Die Industrie macht die Welt kaputt“, erklärt die 16-Jährige ihre Idee dahinter, „aber wenn wir alle zusammenhalten, kann man die Welt retten“.


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Wohnen im Essener Süden ist beliebt. Doch neue Wohnbebauung bedeutet auch zugleich weniger Grün. Fürchten Sie um die „Grüne Lunge“ Werdens? 

14 Nov.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 46/2019

Themen der kommenden Sitzung der Bezirksregierung

Der Sommer ist erstmal vorbei. Dennoch sind „Grillorgien“ im Löwental, wie es Bezirksbürgermeister Michael Bonmann bei einem Ortstermin mit Vertretern der Verwaltung, Polizei und Bezirksregierung formuliert hat, Thema der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung am 26. November. Halteverbote und Poller sollen zumindest dem Verkehrschaos Einhalt gebieten. 


Veränderung bei St. Ludgerus

Am 30. November wird Pater Jörg Gabriel seinen Dienst als Pastor in der Gemeinde St. Kamillus beenden und nach Freiburg ziehen. Als Provinzial der Deutschen Ordensprovinz der Kamillianer möchte er dort die Grundlagen für einen Fortbestand des Ordens legen. Durch den Weggang von Pater Gabriel und die zeitgleiche Abberufung von Kaplan Pater Byju in seine indische Heimat werden der Propsteipfarrei St. Ludgerus gleich zwei Geistliche fehlen. Das erfuhren die Besucher der Versammlung, zu der der Gemeinderat St. Kamillus in die Kirche Christi Himmelfahrt am Lürsweg eingeladen hatte. 


Restaurierung am Heidhauser Platz

Die Gerüste um die Säule zeigen es deutlich: Grün und Gruga hat mit der Restaurierung des Kriegerdenkmals auf dem Heidhauser Platz, das an die gefallen Soldaten im Ersten Weltkrieg erinnern soll, begonnen. Und noch mehr soll sich rund um die Heidhauser Mitte tun… 


RUhrkulele geht in die zweite Runde

Letztes Jahr fing das Festival Ruhrkulele als kleine intime Veranstaltung in lockerer Atmosphäre an: Ukulelen-Fans aus dem ganzen Land und darüber hinaus sind ins Vereinsheim der Wanderfalken im Löwental gekommen, um Konzerten zu lauschen, an Workshops teilzunehmen und sich auszutauschen. Vom 22 bis 24. November feiert das Fest nun seine zweite Auflage – und ist gehörig gewachsen. Und gewachsen ist auch der Aufwand: „Das ist verdammt viel Arbeit“, gibt Festival-Chef Michael Epke-Wessel zu. Was die Besucher erwartet, steht in den neuen Werdener Nachrichten!


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
Sind Halteverbote am Löwental geeignet, um den sommerlichen Grillorgien im ehemaligen Strandbad einzudämmen?