02 Apr.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 14/2026: Ostereiersuche, Wohnungsbau, Asiatische Hornisse, Kirchenmusik und Fußball

Osterhasen verstecken 1000 Eier im Wildgatter

Viel zu tun hatten die drei frohgelaunten Osterhasen Beatrice Cloidt, Kirsa Galla und Henrike Galla (v.l.), um tausend Eier im Heissiwald zu verstecken. Der der Förderverein Wildgatter Heissiwald hatte auf die Wiese an der Schutzhütte schon eine Woche vor Ostern zur fröhlichen Eiersuche geladen.


Diskussionen um Neubauprojekt an der Velberter Straße

Es gibt zu wenig bezahlbaren Wohnraum für die Mitte der Gesellschaft“. Davon ist Matthias Riediger überzeugt. – und möchte das in Heidhausen zumindest ein Stück weit ändern: Zusammen mit der „Jabo Velberter Str. 101/109 GbR“ will der Geschäftsführer des Projektentwicklers und Vermarkters Immostore Immobilien 30 neue Wohnungen schaffen – und es auch Menschen mit mittlerem Einkommen ermöglichen, im Essener Süden zu ziehen.

Dafür musste unter anderem ein altes Bruchsteinhaus an der Velberter Straße weichen. In der Nachbarschaft hat das Verschwinden des urigen Einfamilienhauses lebhafte Diskussionen ausgelöst. Dieses ist vor einigen Tagen buchstäblich von der Bildfläche verschwunden, die Bagger sind just dabei, die Reste des in Schutt und Asche gelegten Gebäudes zu beseitigen.


Kreisimkerverband ruft zur Mithilfe bei Sichtungen auf

Der Frühling ist da. Mit sich bringt er ein stetiges Ansteigen der Populationen der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina). Diese invasive Art breitet sich rasch aus und stellt eine große Gefahr für heimische Insekten dar, insbesondere für Honigbienen.

Der Kreisimkerverband Essen (KIV) ruft daher dazu auf, Sichtungen oder Nester zu melden. Es wurden 10.000 Flyer gedruckt, die nach und nach verteilt werden sollen. Ulf Brinkmann ist Wespen- und Hornissenberater beim KIV Essen:

„Wir gehen auf die Bürger zu, machen sie aufmerksam und bitten um Mithilfe. Zum Beispiel, bei der Gartenarbeit die Augen aufzuhalten. Ist da vielleicht in rund zwei Metern Höhe eine etwa Tischtennisball-große Kugel zu sehen, in grauem oder beigem Farbton?“


WDR-Rundfunkchor in der Evangelischen Kirche Werden

Erkenntnis führt zum Aufdecken von Taten und Verhalten. Das Matthäus-Evangelium berichtet darüber, wie Petrus am Karfreitag während des Verhörs Christi ihn verleugnet. Er hatte Angst um sein Leben und verriet darum seinen Freund. Jesus hatte es vorhergesehen. Petrus erkannte seine Schuld „und weinte bitterlich“.

Dies hat der Renaissancekomponist Orlando di Lasso (1532 – 1594) in seinem Musikwerk „Lagrime di San Pietro“ (Die Tränen des heiligen Petrus) zu dem Text von Luigi Tansillo (1510 – 1568) vertont. Aufgeführt wurde es vom renommierten WDR-Rundfunkchor in der Evangelischen Kirche Werden.


SC Werden-Heidhausen mit Niederlage und Auswärtserfolg

Der Landesligist hatte 70 Minuten lang eine Punkteilung im Blick und kam dann doch unter die Räder: Gegen den Mülheimer FC 97 unterlagen die 1. Herren des SC Werden Heidhausen auswärts mit 3:0.

Die „Dreite“ holte sich einen hart erkämpften Auswärtserfolg. Die „Bierte“ hielt gut mit, ging dem Spitzenreiter aber zu oft auf den Leim.

12 Feb.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 07/2026: Karnevalsgala, Forensik-Streit, Dinner-Sieg und Volleyball-Frust

Festliche Gala bei der Karnevalssitzung von „Völl Freud“

Die Gala der Karnevalssitzung von Völl Freud begann nach dem Protokoll der Senatorenernennung von Norbert Siepmann mit dem Besuch des Prinzenpaars durchaus festlich. Wie viel Arbeit in der Dekoration des Saales gesteckt wurde, dem Design der Kostüme, dem Füllen der Becher mit neuem Logo und Richten des Buffets nebst Beschaffung der Getränke – all dies blieb den Gästen verborgen. Diese durften sich am Schautanz „Zauberwald“ der Jugendgarde ebenso erfreuen wie deren Gardetanz. Hildegard Brömmelstrote erfrischte mit ihrer Comedy und das Kinderprinzenpaar der Stadt Essen zeigte, das neue Tanzelemente durchaus auf Gegenliebe stoßen.


IGA 2027: Kritik am Stillstand rund um Haus Scheppen

Im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 sollte das Haus Scheppen am Baldeneysee zu einem zentralen Projekt der Stadt Essen werden, das durch umfassende Planungen und Bürgerbeteiligung vorangetrieben wurde. Hierfür wurden zwei Millionen Euro veranschlagt. Das Haus Scheppen selbst bleibt allerdings in seinem Dornröschenschlaf. „Das, was passiert, ist hochnotpeinlich“, so Ludger Hicking-Göbels als Sprecher der Grünen-Fraktion.


Forensik-Debatte: Offener Brief spricht von Missverständnis

Hohe Wellen im Essener Süden hat die Einlassung der Altenessener BSW-Politikerin Tina Endruschat in der Forensik-Diskussion geschlagen. Diese hatte sich – wie die Werdener Nachrichten berichteten – gegen angebliche Forderungen gewehrt, die vom Land und Landesverband Rheinland (LVR) in Heidhausen geplante Klinik lieber in nördlichere Stadtteile zu verpflanzen. Doch dies beruht auf ein Missverständnis, betont Werner Walther in einem offenen Brief an die Essener Stadtplanung.


Neues „Atelier Ma Vie“ in der Wigstraße setzt auf Upcycling

Ein wenig von dem nostalgischen Charme ist noch spürbar in Wassilios „Wadi“ Dimitriadis‘ altem Ladenlokal. „Das sagen viele“, lächelt Marika Ratajczak, die nun den vier Wänden an der Wigstraße ihren eigenen Stempel aufdrücken möchte. Denn während Wadi, der im August vergangenen Jahres überraschend verstarb, dort eigentlich einen Schuh- und Schlüsseldienst betrieb, der jedoch zugleich Antiquariat war, haben auch bei seiner Nachfolgerin alte Schätzchen Platz. Doch verleiht sie in die Jahre gekommenen Möbelstücken buchstäblich neuen Glanz: Mit Farbe, Pfiff und viel Fantasie verhilft sie abgeranzten Schränken, Kommoden, Tischen und Stühlen zu neuem Leben. „Upcycling“ heißt dieses Konzept, mit dem die Inhaberin vom „Atelier Ma Vie“, so der neue Name des Geschäfts, auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten will.


„Das perfekte Dinner“: Gewinner zu Gast bei Kettner – und mit Spende

Von dem kann ich noch etwas lernen“, lacht Jürgen Kettner – und das will etwas heißen, ist das Werdener Restaurant des Steirischen Sternekochs doch unlängst vom Magazin „Feinschmeckrer“ zum besten Österreicher in Deutschland ausgezeichnet worden. Umso größer wiegt das Kompliment, das er Kolja Eikelmann gemacht hat: Der Werdener hat im Januar die Ruhrpott-Edition von „Das perfekte Dinner“ gewonnen. „Eine knappe Kiste“, lächelt er beim Nachtreffen in „Kettner’s Kamota“: Mit der Einladung an seine Konkurrenten in diese gute Gastrostube hat er ein Versprechen wahr gemacht, das er am Ende seiner Sendung gegeben hat. Auch sein zweites Versprechen löst er ein: Von den 3000 Euro der Gewinnsumme spendet er 1000 Euro an das Projekt Children for a better world.“


Volleyball: Bitteres Wochenende für die Teams

Es war kein gutes Wochenende für die Volleyballer. Erst scheitert die wU16 in der Quali B knapp als Dritte, dann verliert die zweite Herrenmannschaft und ist nun endgültig auf Schützenhilfe angewiesen, um doch noch die Aufstiegsrelegation zu erreichen.


Himmlische Farbspiele am Baldeneysee

29 Jan.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 05/2026: Neue Postfilliale, mehr Fahrradständer und ein kontroverser Bürgerdialog

Die Altstadt erhält eine vollständige Post-Filiale mit Mode-Outlets

JS Shop von Joachim Krause in der Heckstraße wird vom „Pottliebe“-Design ergänzt.

Der DHL-Standort in der Heckstraße 24 ist ab Februar eine vollwertige Post mit einigen Besonderheiten. Damit stehen den Kundinnen und Kunden wieder sämtliche Dienstleistungen rund um den Paket- und Briefversand zur Verfügung.

Ausgangspunkt der Entwicklung war die Schließung der früheren DHL-Filiale, die Ende Februar des vergangenen Jahres ihren Betrieb eingestellt hatte, nachdem sie die Post in Werden ersetzt hatte. Seitdem war die Altstadt faktisch ohne klassische Postfiliale. Für viele Bürgerinnen und Bürger bedeutete das längere Wege, insbesondere für den Versand von Briefen oder Paketen ins Ausland – Leistungen, die in reduzierten Paketshops nicht angeboten werden.

Die Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.30 bis 12 Uhr und 14.30 bis 18 Uhr, samstags von 9.30 bis 13 Uhr.


Fahrradständer auf der Heckstraße

Die weiteren vier Abstellmöglichkeiten werden kontrovers diskutiert.

Anfang Februar 2024 legte die Fraktion der Grünen in der Bezirksvertretung IX (BV Kettwig/Bredeney/Schuir/Werden) eine Beschlussvorlage durch Ludger Hicking-Göbels vor, dass im Zusammenhang „mit der Diskussion über die Verkehrssicherheit in der Heckstraße in Werden in den Sitzungen der BV IX am 28. 2. 2023 sowie am 28. 11. 2023“ von Seiten der Stadtverwaltung mitgeteilt worden sei, dass alternativ zu einer angeregten Grenzmarkierung (Zickzacklinie) im Bereich der Heckstraße in Höhe der Straße Haus Fuhr als Lösung „auch Radfahrbügel aufgestellt werden“ könnten. 


Heidhausen wurde als geeignet bewertet

Vehemente Kritik beim Bürgerdialog zur geplanten Forensischen Klinik in der Jonakirche.

Selten hat die Jonakirche so einen emotional aufgeladenen Abend erlebt. Wenn der sehr kontrovers diskutierte Bürgerdialog zum geplanten Bau einer Forensischen Klinik für Straftäterinnen in Heidhausen eines aufzeigte, dann tief sitzenden Argwohn gegen die Entscheidungsträger Land, Landschaftsverband Rheinland und Stadt Essen. Die Anwohner rund um den geplanten Standort Barkhovenallee sind alarmiert. Das war vielen spontanen und nicht immer fairen Zwischenrufen anzumerken. Manche Eltern fühlten sich hinterher sogar noch verunsicherter als im Vorhinein. Zu vieles sei offengeblieben, zu oft sei Fragen ausgewichen worden. So entbrannte ein Streit um die wiederholte Nachfrage, ob es denn eine Prüfung alternativer Flächen gegeben habe oder doch nicht. 


Bilder vom Neubau der Fischlaker Schule


Werdens Stolpersteine sind wieder blitzeblank

27 Nov.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 48/2025: Das große Weihnachtspreisrätsel startet zum 1. Advent!

Weihnachtszeit ist Rätselzeit!

Das beliebte Weihnachtspreisrätsel wartet in der Ausgabe der Werdener Nachrichten zum 1. Adventswochenende: Begeben Sie sich auf eine rätselhafte Herbergssuche durch Werden und gewinnen Sie einen der vielen attraktiven Preise!

Hier geht es zur Anmeldung!


Gabriele Kipphardt erneut zur Bezirksbürgermeisterin gewählt

Auf der der ersten, konstituierenden Sitzung der Bezirksvertretung IX (Werden/Kettwig/Bredeney) im Ratssaal des Rathauses Kettwig wurde die CDU-Politikerin mit großer Mehrheit und wenig überraschend wiedergewählt. Weit größer dürfte die Überraschung sein, dass mit Neuzugang Stefan Moors der einzige FDP-Vertreter den Posten des ersten stellvertretenden Bezirksbürgermeisters ergattern konnte. Geschuldet ist dies wohl einem neuen Bündnis der FDP, die sich – gemäß des Vorbilds im Essener Stadtrats – mit dem Einzelvertreter des Essener Bürger Bündnisses (EBB) zu einer Fraktion zusammengeschlossen haben: Diese wiederum hat mit den acht Vertretern der CDU eine Mehrheitskoalition gebildet – „für stabile Verhältnisse und klare politische Schwerpunkte“, so der EBB/FDP-Rats-Fraktionsvorsitzende Kai Hemsteeg, der der Sitzung als beratendes Mitglied beiwohnte.


Heidhauser Tannenbaum leuchtet wieder

Am Samstag wurde in Heidhausen feierlich die erste Beleuchtung des diesjährigen stattlichen Tannenbaums am Rathaus eingeschaltet. Zahlreiche Besucher folgten der Einladung des Bürger- und Heimatvereins, um gemeinsam den Beginn der Adventszeit zu feiern. Musikalisch übernahm eine Melodiegruppe der Concert Band Ruhr die Einstimmung mit Weihnachtsmedley.


Neuer Vorstand für ökumenische Hospizgruppe

Im „Verein zur Förderung der ökumenischen Hospizgruppe Werden“ wurde ein Amtswechsel vollzogen. Die Heidhauserin Cornelia Teichgräber stellte sich als Vorsitzende zur Verfügung. Die bisherige Doppelspitze wird aufgelöst, sodass der zukünftige Vorstand nur noch drei Posten umfasst. Neben der neuen Vorsitzenden werden das der Schatzmeister Manfred Boers und Schriftführer Peter Reimer sein. Im Januar startet ein neuer Befähigungskurs für ehrenamtliche Trauer- und Sterbebegleiter.


Widerstand gegen forensische Klinik wächst

Mittlerweile haben sich zwei Initiativen gegen die geplante forensische Klinik für straffällig gewordene Frauen gebildet. Nicht zuletzt mangelnde Transparenz bei den Planungen steht im Fokus der Kritik der Anwohner. Offenbar trägt diese nun Früchte; Der Planungsbeirat hat nun angekündigt, die Bevölkerung stärker in das Bauprojekt einzubinden. So sollen die Bürger auf einer Bürgerinformationsveranstaltung am Mittwoch, 28. Januar 2026, ab 18 Uhr umfassend über die Planungen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) Nordrhein-Westfalen informiert werden.


Nachwuchstalente im WDR-3-Campus-Konzert

Zum siebten Mal wurde in der Reihe WDR-3-Campus-Konzert ein Konzert aus der Folkwang-Universität der Künste aufgenommen. „Sie werden nichts vermissen, was Sie sonst auch hören, nur dass es diesmal von unseren Jungstudierenden kommt“, begrüßte die künstlerische Leiterin und Folkwang-Professorin Nicola Jürgensen das Publikum in der Neuen Aula zu Musik, die „von ausgewählten Teilnehmern des Instituts für künstlerische Nachwuchsförderung folkwang junior“ der Hochschule dargeboten wurde. Insgesamt waren es sieben ihrer Schülerinnen und Schüler, denen sie die Bühne bot. Sie durften sich über einen langen Applaus freuen.


Grundschüler lauschen beim Tag des Vorlesens

Bedächtig lauschen die Viertklässler der elfjährigen Elena. Sie hat das Buch „Der Weihnachtspony“ mitgebracht. Ein Buch, dessen Botschaft ihr besonders gut gefällt, weshalb sie diese an die jungen Schülerinnen und Schüler weitertragen möchte: „Es geht um ein Pony, das sich nicht so schön findet und trotzdem am Ende den Schlitten vom Weihnachtsmann ziehen darf, weil es alles kann.“ Sie ist eine der 40 Schülerinnen und Schüler, die am „Tag des Vorlesens“ am vergangenen Freitag die Grundschulen der Umgebung besucht haben, um den jüngeren Schülern ihre Lieblingsbücher nahezubringen.

14 Aug.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 33/2025: Spatenstich für Feuerwehr, Protest in Heidhausen und ein internationales Jugendtreffen

Spatenstich für neue Feuerwache in Werden-Heidhausen

„Mit diesem Neubau beginnt ein neues Kapitel für unsere Freiwillige Feuerwehr in Werden-Heidhausen.“ Jörg Wackerhahn, Leiter der Essener Feuerwehr, schaut zuversichtlich in die Zukunft, die gerade am Brakeler Wald sozusagen in Stein gemeißelt wird: Dort wurde am vergangenen Freitagvormittag der erste Spatenstich zur neuen Feuerwache gefeiert, die neben Freiwilliger und Jugendfeuerwehr auch einen Rettungswagen des Rettungsdienstes der Stadt Essen im 24-Stundendienst beherbergen soll. Derzeit liegen die Arbeiten für den Neubau, den der Rat erst im Juni vergangenen Jahres beschlossen hat, voll im Zeitplan. Bei manchem der 90 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, die der Feier neben allerlei Ehrengästen vor allem aus der Lokalpolitik beiwohnen, schwingt neben der Vorfreude auf die neue Wache auch ein wenig Wehmut mit.


Internationales Jugendtreffen im Jubb

Kinder, Jugendliche und Familien aus Essen und den Partnerstädten Changzhou (China), Grenoble (Frankreich), Sunderland (Großbritannien), Tampere (Finnland) und Zabrze (Polen) versammelten sich am Samstag im Jugend- und Bürgerzentrum Werden (Jubb), um gemeinsam eine lebendige und inspirierende Abschlussveranstaltung zum internationalen Jugendtreffen der Essener Partnerstädte zu erleben.


Widerstand gegen Forensik-Neubau in Heidhausen

In Heidhausen formiert sich Widerstand gegen befürchtete Versiegelung von Acker- und Grünflächen für einen Forensik-Neubau. Eine „massive Bebauung“ sei zu befürchten, deren Umfang nahezu der Größe des Neubaugebiets „Grüne Harfe“ entspreche. Was war geschehen? Auf den Feldern an der Barkhovenallee wurde ein Vermessungstrupp gesichtet, der bereits „fertig“ wirkende Baupläne dabei hatte. Gleich zwei große Freiflächen sollen bebaut werden? Damit habe niemand gerechnet. Der Frust bei den Anwohnern ist groß.

Einer von ihnen ist Werner Schepers: „Als wir die Pläne gesehen haben, waren wir völlig fertig.“ Er mahnt an: „Wir Nachbarn möchten schnellstmöglich Informationen darüber, was denn nun ganz konkret dort geplant ist. Wir fordern transparente, parteiübergreifende Information der Bürger noch vor der Kommunalwahl.“ Denn anscheinend würden die angrenzenden Wiesen, die kleine Allee mit gerade erst zehn Jahre alten Bäumen, sie diente als Zufahrt zur LVR-Klinik, und die große Ackerfläche dem Projekt zum Opfer fallen.


Löwental bereit für Landesliga

Das große Abenteuer Landesliga kann beginnen. In einem letzten Test wurde der Tusem Essen bezwungen. Nun steigt das Fußballfieber im Löwental. Dort wurde zuletzt von 1975 bis 1980 Landesligafußball geboten, damals noch vom ASV Werden. Umso größer die Vorfreude auf die anstehende Saison. Doch erst einmal stand der letzte Test an.


Ludgerusbrunnen wieder in Betrieb

Seit Dienstag läuft das Wasser wieder im Ludgerusbrunnen. Nun strahlt der Brunnen endlich in alter, gewohnter Schönheit – oder ist doch etwas anders, wie manch Werdener vermutet? Steht er nicht niedriger – oder gar höher – und schaut er nicht in eine andere Richtung wie früher? Das fragen sich aktuell viele Werdener. Eine Spurensuche zeigt: Alles eine Frage der Perspektive…