Wir Werden See(n) 6
Die Mücken und anderen kleinen Tierchen verteidigten das Seeufer wieder energisch gegen Radler und Skater. Abends skaten am Nordufer ist nur noch mit Mundschutz empfehlenswert.
Zudem mit Kopfhörer, denn heute waren wieder einige mit Agressionen unterwegs. Mich traf es nicht, so elegant, wie ich unterwegs bin 🙂 . Aber immer wenn es eng wird, gibt es Meckerer. Auch am Haus Scheppen, wo auf der Promenade schon einmal Biker vor ihren Maschinen stehen. Diesmal war es ein Radfahrer, der die Ledermänner mahnte, doch wenigstens diese eine Passage frei zu halten. Unrecht hat er ja nicht.Spaßig war es auch, einem Biker-Quartett zuzuhören, das gehörig ablästerte. Keine Maschine war gut genug. Ich hätte gern gewartet, welche Maschinen denn ihre waren, die zu so viel Überheblichkeit berechtigten. Doch so viel Zeit hatte ich dann auch nicht.
Langsam werde ich aber besser, im einschätzen, wer welche Maschine fahren könnte. Aber leider kenne ich auch immer mehr, den mit der großen Triumph-Chopper, der immer da ist, den mit der BMW-Chopper, der kaum seltener vorbeischaut. Ca 70 Jahre alt und nach dem Helm absetzen stets mit dem Kammer um das richige Legen der grauen Haare bemüht. Den mit den langen grauen Haaren und einem Gesicht, das von Lebenserfahrung erzählt, der aber mit seinem Bike enttäuscht. Das Muskelpaket, das immer große Reden führt, aber überraschend wenig Ahnung von seinem Krad hat.
Sonst war heute der Tag der V-Motoren: Etliche Harleys und noch erstaunlicher: Bestimmt zehn Ducati-Schönheiten.