17 Sep.

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 38/2026: Altpapier-Ärger, Jubiläum im Zentrum 60plus und Seifenkistenrennen

Überfüllte Altpapiercontainer sorgen für Frust

Der Werdener Rainer Giesen wollte auf dem Platz der Werdener Feintuchwerke sein Altpapier entsorgen – vergeblich. Die in den Boden eingelassenen Container waren durch Kartons blockiert oder wirkten überfüllt. Häufig sei lediglich der Einwurfschlitz verstopft, während im unterirdischen Behälter noch Platz vorhanden wäre.

Giesen dokumentierte den Zustand mit Fotos und informierte die Heimatzeitung. Viele Bürger hätten inzwischen aufgegeben und brächten ihr Altpapier direkt zum Recyclinghof, wo große Presscontainer das Entsorgen erleichtern.


Zentrum 60plus feiert fünfjähriges Bestehen

„Ein Paar, das sich hier vor anderthalb Jahren beim Speed Dating kennengelernt hat, ist immer noch glücklich zusammen“, berichtet Evelina Muntendorf mit einem Lächeln. Das Dating-Format ist nur eines von vielen Angeboten des Zentrums 60plus an der Heckstraße. Die Einrichtung, die sich in den vergangenen fünf Jahren als wichtiger Treffpunkt für Seniorinnen und Senioren etabliert hat, feiert am 1. Oktober ihr fünfjähriges Bestehen.


Kunstspur führt durch den Essener Süden

Am 19. und 20. September lädt die Kunstspur erneut zu einer Entdeckungstour durch den Essener Süden ein. Mehr als 330 Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Arbeiten an rund 150 Standorten.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt in Werden: Allein rund um die Ruhrtalstraße befinden sich 13 Stationen.

Weitere Ateliers und Ausstellungsorte verteilen sich über den historischen Ortskern, die Werdener Höhen, Fischlaken, Heidhausen und Schuir.


SC holt ersten Landesliga-Punkt

Der SC Werden-Heidhausen hat den ersten Punkt der neuen Landesligasaison eingefahren. Gegen den hoch gehandelten Titelanwärter Ditib Vatanspor Solingen erkämpften sich die Werdener ein 1:1 und boten eine engagierte Leistung. Auch die weiteren Mannschaften waren erfolgreich: Damen, Reserve und die „Bierte“ feierten Siege. Lediglich die dritte Mannschaft musste eine Niederlage hinnehmen.


Kreative Seifenkisten rasen durch Fischlaken

Alle zwei Jahre verwandelt sich die Kruselbeek in Fischlaken in eine Rennstrecke für fantasievoll gestaltete Seifenkisten. 13 Teams hatten ihre Fahrzeuge in wochenlanger Arbeit gebaut und gingen auf die rund 200 Meter lange Strecke. Unter den originellen Konstruktionen befanden sich unter anderem eine Karotte, eine Biene, ein Ententeich und eine Badewanne. Mehr als 100 Zuschauer verfolgten die Rennen und feuerten die Fahrer lautstark an, während Rennleiter Andreas Löbbert mit seinem Ruf „Runter von der Straße!“ die jeweiligen Läufe freigab.


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