15 Mrz

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 11/2019

Durchfall, Krämpfe, Gehirnschäden und meist ein tödlicher Ausgang: Die Staupe gilt als Tierkrankheit mit schwerem Verlauf. Am Mittwoch bestätigte das Essener Veterinäramt gegenüber einem der Jagdpächter für das Revier Fischlaken, Dr. Ernst Viehausen: Bei einem in Kettwig gefundenen Fuchs ist das Staupevirus nachgewiesen worden, daher geht das Veterinäramt von einer flächendeckenden Seuche im Essener Süden aus. Inzwischen haben Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt auch bestätigt, dass ein auffällig apathischer Fuchs, der Mitte Februar in Heidhausen erlegt wurde, an Staupe erkrankt war.

Schlechte Nachrichten für Stammgäste der Domstuben

Frank Hahn, dem Wirt der Domstuben hat der Kirchenvorstand der Propsteipfarrei St. Ludgerus den Pachtvertrag zum Ende des Jahres gekündigt. Das bedeutet das Ende der nicht zuletzt als Veranstaltungsort beliebten Gastronomie in seiner jetzigen Form. Wie es weitergeht, bleibt noch offen. Klar ist nur: Manch ein Verein muss sich nun nach Alternativen umschauen. Für die Fischlaker Narren könnte die Nachricht sogar das Aus für beliebte Veranstaltungen wie dem Hausfrauennachmittag oder die Gala-Sitzung bedeuten.

Gute Nachrichten für Appeltate-Fans

Bessere Aussichten gibt es für Freunde der traditionellen waddischen Appeltate: Die hat mancher bislang auf der namensgebenden Appeltaten-Kirmes vermisst, die das Ludgerusfest im September begleitet. Abhilfe schafft nun das neue Appeltatenfest, das der Werdener Werbering erstmals im kommenden September in der Altstadt steigen lassen will. Und nicht nur der Apfelkuchen, sondern etliche Werdener Köstlichkeiten sollen dabei eine Rolle spielen.

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Ein Gedanke zu „Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 11/2019

  1. Mit großer Sorge verfolgen viel Werdener Bürger die Entwicklung zur Veränderung der Domstuben, waren diese doch immer ein wichtiger und beliebter bürgernaher Treffpunkt für Alt und Jung. Die Werdener haben hier nichts Gleichwertiges an Versammlungsmöglichkeiten! Wir wollen hoffen, dass der örtliche Klerus seiner wichtigen Aufgabe für die Werdener, Jung und Alt, dem Gemeinwohl und den vielen Vereinen, Gemeinschaften und dem Brauchtum verantwortungsbewußt nachkommt. Es ist ein Fehler, die bürgernahen Pächter nicht mit einzubeziehen, den die Werdener letztlich “ausbaden”. Vermutlich geht es wieder nur um den “schnöden Mammon”. Vom Kaarmannweg aus hat man natürlich einen weiten Abstand. Vielleicht kann die Kirche Interimsmaßnahmen für die Bauzeit allen Bürgern und Vereinen kostenfrei zur Verfügung stellen. Das verkürzt Bauzeiten ungemein.

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