28 Nov

Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 48/2019

Weihnachtsmarkt & Adventsfenster

Wir berichten, was die Besucher des 40. Werdener Weihachtsmarkts erwartet und was hinter den ersten Werdener Adventsfenstern zu finden ist.


Bonmanns Rücktritt ist konsequent

Der Rücktritt von Michael Bonmann als Bezirksbürgermeister ist das Top-Thema der Werdener Nachrichten. In seinem Kommentar führt Redakteur Gordon K. Strahl aus, warum Bonmann sich hierbei konsequent verhalten hat. 


Portraitaufnehmen mit Retro-Charme

Es wirkt wie eine Szene aus einem alten Film: Der Fotograf verschwindet hinter einem Ungetüm von Kamera, verdeckt von einem schwarzen Tuch. Das Modell braucht eine Menge Geduld – und die Fähigkeit, lange still zu sitzen: Denn die Belichtungszeit beträgt locker fünf Minuten. Dafür wird der Wartende aber belohnt mit einem Porträt, wie man es nicht an jeder Ecke bekommt: schwarz-weiß, auf Metallplatte gebannt – mit Retro-Charme und voller Charakter. „Meine Fotos erzählen Geschichten“, betont Niklas Hlawatsch. Am Samstag eröffnet sein Fotostudio „Fuchs Teufel Bild“ an der Grafenstraße, Ecke Hufergasse. 


Werdener Geschichten und Geschichte

Angst und Schrecken in der und um die Werdener Haftanstalt. Ein frommer Abt wird von seinem Bruder, dem bösen Erzbischof hinterrücks überfallen. Eine Kindesentführung in Heidhausen. Der 17. Band der Reihe „Werdener Geschichten und Geschichte“, den der Geschichts- und Kulturverein Werden in Zusammenarbeit mit dem Werdener Bürger- und Heimatverein herausbringt, bietet Stoff, wie er gleich für mehrere historische Krimiromane taugen würde. Doch das ehrenamtliche Autorenteam hat natürlich wieder tatsächliche Begebenheiten aus der Historie von Werden Stadt und Land recherchiert. 


Stimmen Sie ab bei unserer Frage der Woche: 
War der Rücktritt von Michael Bonmann als Bezirksbürgermeister richtig? 

2 Gedanken zu „Die Werdener Nachrichten, Ausgabe 48/2019

  1. Mein Vater hat immer seine Absichten und Entscheidungen an die Bewohner des Bezirks orientiert. Dass man es nicht immer jedem Recht machen kann, weiß jeder. Er hat sich immer zu 100% für die gemeinsamen Entscheidungen der Bezirksregierung eingesetzt, wo viele bei Ärger sich zurück gezogen haben.
    Jedes Wochenende (seit 10 Jahren) hat er dafür gespendet Veranstaltungen wahrzunehmen und sich mit Leuten kommunikativ auseinanderzusetzen und sich deren Sorgen anzuhören. In der Woche besuchte er Damen und Herren, die über 90 Jahre alt geworden sind und nahm sich Zeit für jede einzelne Person.
    Ich habe es als Tochter alles hautnah mitbekommen mit welcher Leidenschaft und Biss er sich für eine “bessere Welt” hier eingesetzt hat.
    Wenn man über “Fehler der letzten 10 Jahre” sprechen möchte, sollte man diese konkretisieren.
    Schließlich sind Entscheidungen für den Bezirk, Entscheidungen einer kompletten Bezirksregierung, nicht nur Entscheidungen eines einzelnen Menschens, der zu seinen Worten steht. Nach christlichem Denkens machen Menschen nun auch mal ”Fehler” und keiner ist “perfekt”.
    Ich ziehe den Hut vor meinem Vater, da ich weiß, was hinter der Aufgabe eines Bezirksbürgermeisters steht und was dieses Amt mit sich bringt. Ich verstehe seine Entscheidung und weiß, wie schwer es ihm fiel. Aber ich freue mich nun auf ruhigere Tage in der Familie zu Hause.
    Danke für deinen Einsatz in den letzten 10 Jahren.
    Einen schönen ersten Advent.

  2. Sehr,sehr schade, dass Herr Dr. Bonmann zurückgetreten ist.
    Obwohl er Ecken und Kanten hatte, war er doch für Werden bezw. für den Bezirk 9 der Richtige.
    Ich bedaure aufrichtig seinen Rücktritt und hoffe Ihn in anderer Funktion wieder zu erleben.

    Carl-Hans Weber

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